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Die Regionalagentur NiederRhein ist Erstberatungsstelle für das Programm unternehmensWert:Mensch.

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Bildungsscheck NRW Drucken E-Mail

Beschäftigung sichern, Fachkräfte gewinnen und halten - mit dem Bildungsscheck NRW

Für die Zukunft brauchen wir erfolgreiche Betriebe und kompetente Fachkräfte. In einigen Branchen und Regionen stehen bereits heute zu wenige Fachkräfte bereit. Technologische Entwicklungen und hoher Konkurrenzdruck sind weitere Herausforderungen für Betriebe und Beschäftigte.

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Mit dem Bildungsscheck, finanziert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF), fördert das nordrhein-westfälische Arbeitsministerium die Beteiligung von Beschäftigten in kleinen und mittleren Betrieben an beruflicher Weiterbildung. Im Fokus stehen dabei vor allem Geringqualifizierte und weiterbildungsferne Beschäftigte. Im Rahmen der neuen ESF-Förderphase ist das Förderangebot des Bildungsschecks umgestaltet worden und richtet sich ab 2015 besonders an Zugewanderte, Un- und Angelernte, Beschäftigte ohne Berufsabschluss und Berufsrückkehrende. Zuwanderer und Zuwanderinnen können vorhandene Qualifizierungslücken schließen und ihre im Ausland erworbenen beruflichen Qualifikationen anerkennen lassen. Un- und Angelernte können mit Unterstützung durch den Bildungsscheck einen Berufsabschluss nachholen. Davon profitieren die Beschäftigten selbst und auch die Unternehmen.

 

Wer wird gefördert?

 

Der Bildungsscheck richtet sich an Beschäftigte, Berufsrückkehrende und Betriebe:

 

Unternehmen - Betrieblicher Zugang zum Bildungsscheck NRW

  • Beim betrieblichen Zugang zum Bildungsscheck wird der Betrieb beraten und der Betrieb trägt den Eigenanteil.
  • Kleinere und mittlere Betriebe mit weniger als 250 Beschäftigten
  • Arbeitnehmerbrutto von max. 39.000,-- € im Jahr
  • Anzahl: max. zehn Bildungsschecks im Zeitraum von zwei Kalenderjahren
  • Ausgeschlossen vom Bildungsscheckverfahren sind Selbstständige und Beschäftigte im öffentlichen Dienst


Beschäftigte - Individueller Zugang zum Bildungsscheck NRW

  • Beim individuellen Zugang zum Bildungsscheck NRW wird die bzw. der Beschäftigte selbst beraten und trägt den Eigenanteil.
  • Beschäftigte aus Betrieben mit weniger als 250 Beschäftigten
  • Zu versteuerndes Jahreseinkommen von max. 30.000,- € (max. 60.000,- € bei gemeinsamer Veranlagung)
  • Zielgruppen: An- und Ungelernte, Beschäftigte ohne Berufsabschluss, Ältere ab 50 Jahren, beschäftigte Zugewanderte, befristet Beschäftigte, Teilzeitbeschäftigte, Berufsrückkehrende
  • Anzahl: ein Bildungsscheck im Zeitraum von zwei Kalenderjahren
  • Ausgeschlossen vom Bildungsscheckverfahren sind Selbstständige und Beschäftigte im öffentlichen Dienst. 
  • Eine Bildungsprämie des Bundes erhalten Beschäftigte mit einem zu versteuernden Jahreseinkommen von bis zu 20.000 EUR (und bei gemeinsam Veranlagten 40.000 EUR) mit einem maximalen Zuschuss von 500 EUR (50 Prozent der Kurskosten von max. 1.000 EUR).

Was wird gefördert?

  • Gefördert werden Weiterbildungen, die der beruflichen Qualifizierung dienen und fachliche Kompetenzen oder Schlüsselqualifikationen vermitteln. Das sind beispielsweise: (berufs-)abschlussbezogene Angebote, Sprachkurse, EDV-Schulungen sowie Lern- und Arbeitstechniken.

  •  Ausgeschlossen von der Förderung sind vor allem arbeitsplatzbezogene Anpassungsqualifizierungen wie Maschinenbedienerschulungen oder Trainings bei neuen Produkteinführungen. 

 

Wie wird gefördert?

  •  Mit dem Bildungsscheck NRW erhalten Beschäftigte und Unternehmen einen Zuschuss von 50 % zu den Weiterbildungskosten. Das Land Nordrhein-Westfalen finanziert diesen Anteil aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF).
  • Die andere Hälfte tragen im betrieblichen Zugang die Betriebe und im individuellen Zugang die Beschäftigten selbst. Förderhöhe: 50 Prozent der Kurskosten, höchstens 500 EUR pro Bildungsscheck.

 

Informieren Sie sich bei einer kostenlosen Beratung zum Bildungsscheck NRW über Ihre persönlichen Voraussetzungen für die Förderung. Betriebe werden zum Qualifizierungsbedarf ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beraten. Sind alle Fragen geklärt, können Bildungsschecks unmittelbar ausgestellt werden. Diese werden dann zur Verrechnung bei den Weiterbildungsanbietern eingereicht. 


Ihre Ansprechpartner/-innen bei der Regionalagentur NiederRhein:


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Dipl.-Kff. Karin Schillings

Telefon: 0203 283-2249

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Jürgen Leifeld

Telefon: 0203 283-2893

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                                                            Dipl.-Kff. Magdalena Kowalczyk

Telefon: 0203 283-4997

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Servicelinks und Downloads:

 Beratungsstellensuche für den Bildungsscheck NRW: hier

Was Sie sonst noch wissen sollten:

Für Beschäftigte mit geringem Einkommen gibt es auch die „Bildungsprämie des Bundes“. Informationen zu diesem bundesweiten Angebot finden Sie: hier 


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