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Die Regionalagentur NiederRhein ist Erstberatungsstelle für das Programm unternehmensWert:Mensch.

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Erfolgreiche Potentialberatung der Burg Winnenthal Drucken E-Mail

-"Wir sind gut - wollen aber noch besser werden!"- Diese Einstellung entspricht der Philosophie der Potentialberatung – einem Förderangebot, mit dem das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW kleine und mittlere Unternehmen sowie ihre Beschäftigten dabei unterstützt, ihre Leistungsfähigkeit zu steigern. Der Leiter der Regionalagentur NiederRhein, Dr. Jens Stuhldreier stellte jetzt eine erfolgreiche Umsetzung dieses Instrumentes gemeinsam mit Vertretern der Seniorenresidenz Burg Winnenthal in Xanten vor.

Lesen Sie im Folgenden den Pressebericht der Rheinischen Post vom 17.01.2009:

Qualitätssteigerung auf Winnenthal

VON HEINZ KÜHNEN
Burg Winnenthal: die Seniorenresidenz stellt sich in der Betreuung neu auf. RP-Foto: Olaf Ostermann (Archiv)
Burg Winnenthal: die Seniorenresidenz stellt sich in der Betreuung neu auf. RP-Foto: Olaf Ostermann (Archiv)

Xanten (RP) Xantens zweitgrößter Arbeitgeber, die Seniorenresidenz Burg Winnenthal, ist nach eigenen Einschätzungen wieder im Aufwind. "Steigende Bewohnerzahlen, mehr Mitarbeiter, kaum Fluktuation", zog gestern Susanne van Schayck, stellvertretende Leiterin und Qualitätsmanagerin der Einrichtung, eine Zwischenbilanz. Maßgeblich dazu beigetragen habe eine vom Land und der EU geförderte Mitarbeiterschulung.

Die Struktur des Hauses

"Potentialberatung" heißt das Instrument, mit dem seit 2000 die Wettbewerbsfähigkeit von klein- und mittelständischen Unternehmen im Lande gestärkt werden soll, erläutert Dr. Jens Stuhldreier, Leiter der Regionalagentur Niederrhein das Programm, das unter anderem die Fähigkeiten der Beschäftigten verbessern helfen soll. 50 Prozent der Kosten für einen Beratungstag (maximal 500 Euro) zahlt das Land für eine solche Maßnahme. Die Seniorenresidenz holte sich Transfer ins Haus, eine Unternehmensberatung aus Dülmen (früher Straelen), deren Geschäftsführer Dr. Jörg Tauch (42) zunächst die Strukturen des Hauses unter die Lupe nahm. Das Unternehmen, spezialisiert auf Gesundheits- und Sozialwesen, hat sich durch die Beratung von mehr als 80 Unternehmen der Branche in den vergangenen sieben Jahren einen Namen gemacht. Angesichts der Veränderungen in den Senioreneinrichtungen, in denen immer mehr dementiell veränderte Menschen leben, sei es unbedingt notwendig die Mitarbeiter im Umgang mit den Menschen zu unterstützen, sagt Tauch. Allein auf Burg Winnenthal sind mehr als 70 Prozent der 162 Bewohner dement, 32 von ihnen (in einem eigenen Haus) mit Verhaltensauffälligkeiten. Mit einer "Mal-eben-Pflege" ist da kein Blumentopf zu gewinnen. In mehreren Einheiten wurden nun zum Beispiel Stimulationsübungen (zum Beispiel beim Essen), kreative Therapien und Biografiearbeit vermittelt. Praxisnah, so Pflegedienstleiterin Annett Janzen-Wardemann.

Mehr Mitarbeiter

Und mit inzwischen deutlich messbaren positiven Ergebnissen. Die Zufriedenheit der Bewohner steigt, mit ihr die positive Strahlkraft. Mit steigenden Betreuungszahlen steigt auch die der Betreuenden - um zehn auf 130. Stehenbleiben bei diesen Erfolgen will die Heimleitung nicht: In diesem Jahr wird die Fortbildung Leidens- und Sterbebegleitung umfassen.