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Hoher Besuch beim Lenkungskreis der Region NiederRhein Drucken E-Mail

17.02.2011: Intensive Diskussion mit Minister Voigtsberger bei der Sitzung des Lenkungskreises am 16.02.2011 in Duisburg

NRW-Wirtschaftsminister Harry K. Voigtsberger, nahm die Gelegenheit wahr, mit Duisburgs Oberbürgermeister, den Landräten der Kreise Wesel und Kleve, Präsident und Hauptgeschäftsführer der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve, Vertretern des DGB, der Unternehmerverbände, der Handwerkskammer und der Arbeitsagenturen spannende Themen zu diskutieren: Von Hafenkooperation über Fachkräftesicherung bis zur Machbarkeitsstudie "Behindertengerechter Tourismus".

 Pressekonferenz Lenkungskreis der Region NiederRhein

16.02.2011: Pressekonferenz des Lenkungskreises der Region NiederRhein mit Dr. Jens Stuhldreier, Leiter der Regionalagentur NiederRhein; Dr. Ansgar Müller, Landrat Kreis Wesel; Adolf Sauerland, Oberbürgermeister Stadt Duisburg; Harry K. Voigtsberger, Minister für Wirtschaft Energie Bauen Wohnen und Verkehr des Landes NRW; Burkhard Landers, Präsident Niederrheinische IHK; Wolfgang Spreen, Landrat Kreis Kleve; Dr. Stefan Dietzfelbinger, Hauptgeschäftsführer Niederrheinische IHK. Foto: Stadt Duisburg, Referat für Kommunikation.

Für den Lenkungskreis, der im Rahmen der Regionalagentur NiederRhein die gemeinsamen wirtschafts- und arbeitspolitischen Entwicklungslinien Duisburgs und der Kreise Wesel und Kleve absteckt, fasste Oberbürgermeister Adolf Sauerland, Vorsitzender des Lenkungskreises, zusammen: "Die Region NiederRhein besetzt für die nächsten zwei Jahre zukunftsweisende Themen, die dabei helfen, den Strukturwandel weiter bewältigen zu können. Es kommt jetzt darauf an, zusätzliche innovative Akzente zu setzen. Dafür brauchen wir die Unterstützung des Landes." Die Zusammenarbeit am Niederrhein hat eine lange Tradition. Vor über 20 Jahren hat die Region ein erstes fachübergreifendes Entwicklungskonzept vorgelegt. Seither wird eine intensive Zusammenarbeit - auch vor dem Hintergrund des Strukturwandels, praktiziert.

Mit Blick auf die Zukunft hat die Landesregierung die Region NiederRhein bei einem weiteren, umsetzungsorientierten Strategiekonzept unterstützt. Das nun vorliegende Regionale Entwicklungskonzept "Zukunftsinitiative Kompetenzregion NiederRhein II" zielt darauf ab, die Kompetenzfelder Verkehr und Logistik, Neue Werkstoffe, Stahl, Chemie, Umwelt und Energie, Tourismus, Agrobusiness/Food weiter auszubauen und erfolgreiche Initiativen, wie etwa im Agrobusiness oder im Logistik-Sektor, fortzuführen. Landeswirtschaftsminister Harry K. Voigtsberger:"lch begrüße die hier in der Region NiederRhein entwickelten Initiativen sehr, denn sie fügen sich hervorragend in die Strukturpolitik der Landesregierung ein. Wir wollen unsere Kräfte in Leitmärkten bündeln, in denen unsere Wirtschaft besondere Stärken aufweist. Diese Stärken sind auch im Regionalen Entwicklungskonzept der Region NiederRhein in besonderer Weise berücksichtigt."

Die Region NiederRhein plant nunmehr die Umsetzung der in dem Regionalen Entwicklungskonzept vereinbarten Projektinitiativen:

  1. Organisationsentwicklung Hafenkooperation

  2. Gewerbeflächenforum NiederRhein

  3. Technologie- und Bildungsregion NiederRhein

  4. Standortmarketing Duisburg 2027

  5. Fachkräftemonitoring NiederRhein

  6. Initiative zur Stärkung der Frauenerwerbsbeteiligung

"Die Landesregierung und die Europäische Union werden die Region NiederRhein mit bis zu 600.000 € aus dem Regionalbudget unterstützen, die wir für eine Dauer von zwei Jahren bereitstellen. Wir haben lokale und regionale Kooperationen zu einem Schwerpunkt unserer Politik erhoben. Deshalb freuen wir uns über diesen Ausbau der regionalen Kooperation in der Region NiederRhein und werden diese auch weiterhin konstruktiv begleiten", so Minister Voigtsberger. "Ich bin überrascht von der Kraft des Lenkungsausschusses", sagte der Minister weiter. "Die Region ist gut aufgestellt", lobte Minister Voigtsberger.

Aus Sicht der Regionalagentur NiederRhein spielt insbesondere das Thema "Fachkräftesicherung" für die nächsten Jahre eine entscheidende Rolle. "Auf Grund der demografischen Entwicklung wird sich das Erwerbspotenzial bis zum Jahr 2027 in Duisburg auf 271.000 Personen (- 30%) reduzieren und damit auch das Angebot von qualifizierten Fachkräften. Wenn jetzt nicht aktiv gegengesteuert wird, fehlt es in Zukunft also deutlich an jenen Fachkräften, die ein Motor für Wachstum und Wohlstand in der Region NiederRhein sind", so Dr. Jens Stuhldreier, Leiter der Regionalagentur NiederRhein.

  Lenkungskreis 16.02.2011, Minister/RA

 v. l.: Dr. Jens Stuhldreier, Leiter der Regionalagentur NiederRhein; Harry K. Voigtsberger, Minister für Wirtschaft Energie Bauen Wohnen und Verkehr des Landes NRW; Burkhard Landers, Präsident Niederrheinische IHK.              (Foto: Regionalagentur NiederRhein)