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Europa in Rheinhausen Drucken E-Mail

01.06.2011: Europapolitischer Dialog mit Jens Geier, Mitglied des Europäischen Parlaments

Hoher Besuch in Rheinhausen am Montag, den 30. Mai 2011: Jens Geier, Mitglied des Europäischen Parlaments, nahm die Gelegenheit war, mit Vertretern des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales des Landes NRW, der Steuerberatungskanzlei Grüter-Hamich & Partner sowie Repräsentanten des OSC Rheinhausen spannende Themen zu diskutieren: Von der Umsetzung des Europäischen Sozialfonds bis zu neuen Entwicklungen und Herausforderungen in Sportvereinen.

Jens Geier, Mitglied des Europäischen Parlaments für Deutschland seit Juli 2009, Mitglied Ausschuss für Haushalt sowie Mitglied Ausschuss für Haushaltskontrolle, folgt der Einladung der Regionalagentur NiederRhein zu einem Europapolitischen Dialog nach Rheinhausen. „Ich freue mich sehr, mit Jens Geier einen sehr interessierten, aufgeschlossenen und engagierten Europaparlamentarier hier in Duisburg zu Gast haben zu können“, so Dr. Jens Stuhldreier, Leiter der Regionalagentur NiederRhein. Im ersten Teil des Europapolitischen Dialogs wurde über die Umsetzung der Fördermöglichkeiten aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) sowie aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) diskutiert. Hier kann die Regionalagentur NiederRhein für das Jahr 2010 mit folgenden Zahlen aufwarten: Insgesamt wurden ESF- und Landesmittel in Höhe von 5.689.126,00 €  im Jahr 2010 in der Region bewilligt. Davon entfallen 1,1 Millionen € in den Bereich "Förderung der Beschäftigungsfähigkeit, 3,6 Millionen € in den Förderbereich "Jugend und Berufsausbildung" sowie rund 800.000,00 € in den Bereich "Integration in den Arbeitsmarkt".

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Nach diesem allgemeinen Einstieg wurde der Blickwinkel auf die Entwicklungstendenzen und Herausforderungen in den Sportvereinen gelenkt. Auch hier sind auf Grund der Demographischen Entwicklung massive Veränderungen zu erwarten, denen entsprechend begegnet werden muss. „Wenn unsere Gesellschaft immer weniger, älter und kosmopolitischer wird, hat dies enorme Auswirkungen auf die Sportvereine in unserer Stadt und in unserer Region“, weiß Hubert Mieruch von der ISMA in Düsseldorf. Diese Veränderungen und die Hilfestellungen, die Sportvereine bei diesem Veränderungsprozess benötigen, waren Gegenstand eines zweiten Gesprächsteils.

Diese Veränderungsnotwendigkeiten sind von den Verantwortlichen des OSC Rheinhausen schon frühzeitig erkannt und entsprechend in Angriff genommen worden. Auf dem Vereinsgelände soll ein Generationen(-Sport-)Zentrum entstehen, welches insbesondere in den Punkten Integration, Barrierefreiheit  und Energiekonzept vorbildlich und zukunftsweisend sein soll. Grundlegend für die Planung sind dabei die alternde Gesellschaft und die gravierend geänderten gesellschaftlichen Werte (angestrebte Jugendlichkeit bis ins hohe Alter, Gesundheitsoptimierung, die Vielfalt aller Angebote auch angesichts der Zeitnot effizient managen, u.a.m.). Der OSC Rheinhausen sieht die Ziele seines Projekts weit über den Sport hinaus, nämlich  als Ausgangspunkt einer notwendigen strukturellen Entwicklung für das gesellschaftliche Leben im Stadtteil und in Duisburg. Mit dem Generationen(-Sport-)Zentrum soll eine übergreifende Entwicklung angestoßen werden, bei der letztlich unterschiedlichste Institutionen zusammen wirken und als Netzwerk die Lebensqualität und Attraktivität zunächst in Rheinhausen nachhaltig steigern. Hierbei sollen auch die Ideen des Bürgerforums für „Duisburg 2027“ für den Bereich Volkspark zeitnah in Angriff genommen werden. Das Vorhaben des OSC Rheinhausen hat Modellcharakter über die Grenzen Duisburgs hinaus.

Foto v.l.n.r.: W. Keusemann (OSC Rheinhausen), H. Mieruch (ISMA Düsseldorf), Dr. J. Stuhldreier (Regionalagentur NiederRhein), J. Geier (Mitglied des Europäischen Parlaments), G. Grüter(Grüter-Hamich & Partner)