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Die Regionalagentur NiederRhein ist Erstberatungsstelle für das Programm unternehmensWert:Mensch.

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Regionalagentur unterstützt das Projekt rebequa Drucken E-Mail

Regionales Qualifizierungsprogramm zum/zur Demographie-BeraterIn

NRW-Betriebe erhalten regionenspezifische Beratung/Land fördert das Projekt!

 

Im Frühjahr startet das Programm "rebequa - Regionale Beratung und Qualifizierung NRW". Initiatoren sind die healthpro GmbH aus Düsseldorf, das Institut für Arbeitswissenschaft der RWTH Aachen (IAW) und die Landes-Gewerbeförderstelle des nordrhein-westfälischen Handwerks in Düsseldorf (LGH). Das Ziel: die Qualifizierung von rund 100 Demographie-Beratern aus unternehmensnahen Institutionen (Kammern/Verbände/Wirtschftsförderer etc.) und anschließende Beratung von Unternehmen auf regionaler Ebene. Dabei wird die Beratungskompetenz genau auf die soziodemographische Situation von 11 verschiedenen NRW-Regionen abgestimmt. Gefördert wird das Projekt vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales Nordrhein-Westfalen (MAGS) und aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF).

Der demographische Wandel ist zwar in aller Munde, doch was er konkret für die Betriebe an Rhein und Ruhr bedeutet, wissen die wenigsten. Um dies zu ändern, unterstützt die nordrhein-westfälische Landesregierung ein Projekt zur regionalisierten Demographie-Beratung von Betrieben. Dazu Dr. Gottfried Richenhagen vom MAGS: "Die Frage lautet nicht nur: Wie macht sich der demographische Wandel in den Betrieben bemerkbar? Sondern genauer: Welche Folgen hat der demographische Wandel für die Betriebe in Wesel, Bottrop oder Siegburg? Und was heißt das konkret für die Personalarbeit in den Betrieben? Wir wollen erreichen, dass die Betriebe in NRW rechtzeitig eine "Betriebliche Demographievorsorge" treffen und ihre Personalpolitik entsprechend anpassen."

 

Nordrhein-Westfalen bietet ein demographisch uneinheitliches Bild: Den klassischen Industrieregionen im Ruhrgebiet wird bis 2020 ein radikaler Schrumpfungsprozess um durchschnittlich 10 Prozent der Bevölkerung vorausgesagt (Gelsenkirchen sogar -13,2 Prozent). Für einige Landkreise gehen die Statistiker hingegen von einem Zuwachs aus (Kreis Rhein-Sieg +12,5 Prozent; Kreis Unna +11,4 Prozent, Kreis Soest +6,5 Prozent).

 

 Insbesondere in der Region NiederRhein, in der der demographische Wandel ein Schwerpunktthema im Jahr 2006 ist, wird das Vorhaben rebequa willkommen geheißen. „Die Region NiederRhein ist durch den Gegensatz des industriellen Strukturwandels und ländliche Räume geprägt, was für eine nachhaltige Personal- und Organisationspolitik von ansässigen Unternehmen eine besondere Herausforderung darstellt“ so Dr. Jens Stuhldreier, Leiter der Regionalagentur NiederRhein.

 

Darauf will das Programm rebequa Arbeitgeber und Beschäftigte vorbereiten. Carsten Baye, Geschäftsführer der Düsseldorfer healthpro GmbH, erläutert die Marschroute: "Den Anfang machen elf Regionaltreffen. Hier liefern wir den Unternehmern Daten zur demographischen Situation Ihrer Region. Es wird ein erstes personalpolitisches Zukunftsszenario für die Betriebe in der jeweiligen Region entworfen. Und es wird gefragt: Was kann Ihr Betrieb tun, um in seiner Region attraktiv zu bleiben? Außerdem stellen wir den Betrieben das Qualifizierungs- und Beratungsprojekt vor und interessieren sie für eine spätere Beratung." Das Regionaltreffen für die Region NiederRhein wird am Montag, den 15. Mai in Wesel stattfinden.

  

Parallel zu den Regionaltreffen werden die Qualifizierungen durchgeführt: An acht verschiedenen Standorten werden 50 Berater der Handwerkskammern und 50 so genannte SeniorTrainer ausgebildet. Am Ende der viertägigen Qualifizierung werden die regionalen Demographie-BeraterInnen für NRW in der Lage sein, eine Altersstrukturanalyse in den Betrieben durchzuführen, personalstrategische Schwachstellen auszuloten und erste Personalmaßnahmen zu empfehlen.

 

 

Unternehmen, Betriebsberater und SeniorTrainer aus NRW, die bereits jetzt Interesse an einer Demographie-Beratung bzw. Qualifikation haben, können sich bei healthpro unter 0211/30 27 26-31 vormerken lassen (siehe www.rebequa.de).

 

Pressekontakt: Dr. Kai Behrens, Fon: 0211/30 27 26-32, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können

 

Downloads:

icon Projekt-Flyer rebequa (489.79 KB)
icon Qualifizierung rebequa (1.33 MB)