Regionalagentur NiederRhein, Arbeitspolitik NRW, Förderangebote NRW, Niederrhein
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Die Regionalagentur NiederRhein ist Erstberatungsstelle für das Programm unternehmensWert:Mensch.

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Initiative zur Fachkräftesicherung NRW Drucken E-Mail

deckblatt_handlungsplan_nr Globaler Wettbewerb, technologischer Wandel und demografische Entwicklung werden auch in Nordrhein-Westfalen zu enormen Herausforderungen bei der Sicherung von Fachkräften führen. Die NRW-Landesregierung hat deshalb die Landesinitiative zur Fachkräftesicherung auf den Weg gebracht. 

Schon jetzt sind Engpässe zu verzeichnen und es bedarf gemeinsamer Anstrengungen aller Akteure aus Politik und Wirtschaft, um für den zukünftig zu erwartenden Fachkräftemangel gewappnet zu sein. Mit der Fachkräfteinitiative stellt sich die Landesregierung NRW einer zentralen Zukunftsaufgabe. 

 

Projektaufruf der Landesregierung zur Fachkräftesicherung in Nordrhein-Westfalen in der Förderphase 2014 - 2020

Die nordrhein-westfälische Landesregierung verfolgt mit dem Projektaufruf zur Fachkräftesicherung das Ziel, vorhandene Fachkräftepotentiale zu stärken und weiterzuentwickeln, um eine Fachkräftelücke möglichst nicht entstehen zu lassen und aktuelle Fachkräftebedarfe auszugleichen.

Der Projektaufruf der Programme des ESF und EFRE (2014 - 2020) wird getragen vom Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk sowie dem Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter, dem Ministerium für Schule und Weiterbildung, dem Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport.

Interessierten Trägern, Institutionen und Unternehmen wird empfohlen, sich vor Einreichen eines Projekt-Beitrags durch die zuständige Regionalagentur beraten zu lassen.

Im Fokus des gemeinsamen Projektaufrufs der Landesregierung stehen folgende Handlungsfelder:

  • Handlungsfeld 1: Stärkere Nutzung des Erwerbspotentials
  • Handlungsfeld 2: Stärkere Berücksichtigung des technischen Wandels mit dem Schwerpunkt Digitalisierung, Vernetzung und Industrie 4.0
  • Handlungsfeld 3: Modernisierung der beruflichen Aus- und Weiterbildungsinfrastruktur

 

Nachfolgend finden Sie wichtige Informationen, Materialien und Formulare:

Beiträge zum Projektaufruf können bei der zuständigen Regionalagentur eingereicht werden. Diese sind von den Regionalagenturen jeweils zu den Stichtagen 30.09.2015, 31.01.2016, 30.04.2016, 30.06.2016 und 30.09.2016 beim für Arbeit zuständigen Ministerium vorzulegen. 


Zusätzliche und ergänzende Initiativen und Angebote in der Region NiederRhein:

Multiplikatorentreffen "Fachkräftesicherung am NiederRhein - Bilanz und mögliche Perspektiven" 09. September 2015 im Eurotec Technologiepark Moers

Globaler Wettbewerb, technologischer Wandel (Industrie und Arbeit 4.0) und demographische Entwicklung werden auch in Nordrhein-Westfalen und in der Region NiederRhein zu enormen Herausforderungen bei der Sicherung von Fachkräften führen. Schon jetzt sind Engpässe zu verzeichnen und es bedarf gemeinsamer Anstrengungen aller Akteure aus Politik und Wirtschaft, um für den zukünftig zu erwartenden Fachkräftemangel gewappnet zu sein. Vor diesem Hintergrund sind in den vergangenen Jahren bereits zahlreiche Initiativen und Projekte zur Fachkräftesicherung in der Region NiederRhein gestartet und realisiert worden. Daher wurden im Rahmen eines Multiplikatorentreffens diese Initiativen dokumentiert und ausgewertet, um somit den Informationstransfer und den Austausch zur Fachkräftesicherung zwischen den Akteurinnen und Akteuren aus den Bereichen Arbeitsmarkt, Bildung und Wirtschaft zu befördern.

Nachfolgend finden Sie Informationen zur Veranstaltung:

Landesinitiative Fachkräftesicherung in der Förderphase bis 2013 

Auftaktveranstaltung zur Landesinitiative am 12.Oktober 2011

NRW-Arbeitsminister Guntram Schneider und NRW-Wirtschaftsminister Harry K. Voigtsberger laden interessierte Akteure zur Auftaktveranstaltung der Landesinitiative Fachkräftesicherung nach Düsseldorf ein. Ziel ist es, die für die wirtschaftliche Entwicklung des Landes bedeutsame Fachkräftesituation zu erörtern, den Beitrag der Landesinitiative zu diskutieren und erste Vorhaben zur Fachkräftesicherung vorzustellen. Erwartet werden namhafte Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft.

Konferenz zur Landesinitiative Fachkräftesicherung am 12. Oktober 2011, 15:30 Uhr - 18:30 Uhr, in der Turbinenhalle der Stadtwerke Düsseldorf, Höherweg 100, 40233 Düsseldorf


Weitere Informationen zur Initiative zur Fachkräftesicherung NRW finden Sie auch auf der Internetseite des Ministeriums für Arbeit, Soziales und Integration des Landes NRW: http://www.arbeit.nrw.de/arbeit/fachkraefte_sichern/index.php

Den Handlungsplan Region NiederRhein können Sie hier als PDF herunterladen (1,8 MB). 

 

Zusätzliche und ergänzende Initiativen und Projekte in der Region NiederRhein

 

Technologie- und Bildungsregion NiederRhein

Die Region NiederRhein weist eine vielfältige Technologie- und Forschungsinfrastruktur auf, die sich zunehmend vernetzt, allerdings werden diese Kompetenzen außerhalb der Region noch zu wenig wahrgenommen. Die Zahl der Ausbildungswanderer, die die Region verlässt, ist hoch. Dies stellt sich besonders vor dem Hintergrund der Alterung in der Region als Problem dar, dadurch verschärft sich absehbare Fachkräftemangel. Ein wichtiger Schritt, um diesem Problem zu begegnen, war die Gründung der Hochschule Rhein-Waal. Allerdings soll die Hochschule zwar unternehmensnah arbeiten und die Möglichkeit eines dualen Studiums aufbauen, gleichzeitig fehlt ihr aber ein Budget für den Aufbau eines Wissens- und Technologietransfers, mit dem die Unternehmen der Region eng an die Arbeit der Hochschule herangeführt werden können. Wichtige Potentiale zur Generierung von Arbeits- und Praktikumsplätzen in den Unternehmen blieben so ungenutzt.

Die Region wird daher ihre Kompetenzen als Technologie- und Bildungsregion optimieren und weiter ausbauen.

Dazu ist u.a. ein professionelles Standortmarketing für die Technologie- und Bildungsregion NiederRhein erforderlich. Hier liegt die Federführung bei der Regionalagentur. Die Regionalagentur lässt in enger Zusammenarbeit mit der Initiative WIN2 und den Hochschulen ein Konzept für ein Standortmarketing für die Technologie- und Bildungsregion und ggf. auch erste Maßnahmen entwickeln, so dass sich regional und überregional eine größere Transparenz über die Zukunftsfähigkeit, Attraktivität und Innovationsorientierung der Region NiederRhein ergibt, um somit Fachkräfte nicht nur in der Region zu binden, sondern auch neue Fachkräfte für die Region zu rekrutieren.

 

Fachkräftemonitoring Region NiederRhein / IAZ - Initiative Arbeitsmarktzukunft

Aufgrund des mit der demografischen Entwicklung verbundenen Rückgangs der Bevölkerung und ihrer Alterung sowie der unterdurchschnittlichen Ausschöpfung des Erwerbspersonenpotentials in der Region ist es absehbar, dass es in Bezug auf das Fachkräfteangebot in der Region zu Wachstumsengpässen für die Unternehmen und die Kompetenzfelder kommen kann. Es gehört daher zunehmend zur Aufgabe der regionalen Akteure, Fachkräfteangebot und -nachfrage in der Region zur Deckung zu bringen.

Auf Basis der Beschäftigungs- und Stellenstatistik der Arbeitsverwaltung und der Industrie- und Handelskammer Niederrhein baut die Regionalagentur NiederRhein ein regionales Fachkräftemonitoring zur Fachkräftesicherung auf. Dazu führt die Regionalagentur u.a. kompetenzfeldbezogen und ggf. orientiert auf weitere wichtige Wachstumsfelder der Beschäftigung (z.B. Gesundheit) Runde Tische mit allen relevanten Akteuren des Themenfelds durch.

Mit dem Fachkräftemonitoring wird eine Plattform geschaffen, um gemeinsam mit den regionalen Netzwerkpartnern die regionalen Entwicklungen der lokalen Arbeitsmärkte zu analysieren, lokale Handlungspotenziale zu ermitteln und im nächsten Schritt wirksame, strategische Ansätze bzw. Entwicklungsprozesse abzuleiten.

 

Initiative zur Stärkung der Frauenerwerbsbeteiligung

Die unterdurchschnittliche Erwerbsbeteiligung der Frauen in der Region und ihre überdurchschnittliche Arbeitslosigkeit führen dazu, dass das Erwerbspersonenpotential der Frauen in der Region nicht ausreichend ausgeschöpft wird. Gleichzeitig weicht die Beschäftigungsstruktur der Frauen deutlich von der durchschnittlichen Branchenstruktur ab. Dies belegt die Analyse in ZIKON I, auf deren Basis auch kompetenzfeldbezogene Ansätze entwickelt wurden, durch die die Wettbewerbsfähigkeit der Region durch eine Stärkung frauenorientierter Ansätze gehoben werden sollte. Allerdings standen diese Ansätze schon bei ZIKON I nicht im Mittelpunkt der Betrachtung. Aufgrund des großen Potentials soll daher nun im Rahmen der Regionalbudgets die Beschäftigungssituation der Frauen und das wirtschaftliche Umfeld aus ihrer Sicht genauer untersucht werden, um eine mit Projekten hinterlegte Strategie zur Erhöhung der Frauenerwerbsbeteiligung zu entwickeln.

Im Rahmen eines Gutachtens soll eine Bestandsaufnahme zur aktuellen Situation der Frauenerwerbsbeteiligung und ihren Rahmenbedingungen erarbeitet werden, um Potentiale für regionale Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Dazu gehört die Analyse der Qualifikation der Frauen in Hinsicht auf ihre allgemeine und berufliche Ausbildung, die Beschäftigung nach Branchen und Gebietskörperschaften in den Kompetenzfeldern der Region NiederRhein, der strukturellen Determinanten wie Altersstruktur, Familienstand, Zuwanderungsgeschichte und Haushaltsgrößen, der Betreuungsinfrastruktur für Kinder und pflegebedürftige Angehörige als Voraussetzung der Frauenerwerbstätigkeit und die Bewertung der Infrastruktur in der Region NiederRhein, die Frauen dabei unterstützt, ihre Berufstätigkeit zu planen und vorzubereiten bzw. Beruf und Familie in Einklang zu bringen.

Auf dieser Basis wird eine Entwicklungsstrategie für die Erhöhung der Frauenerwerbstätigkeit und zur Sicherung des Fachkräftebedarfs erarbeitet, die in operativen Entwicklungszielen, Handlungsprioritäten und Projektvorschlägen konkretisiert wird.

 

Konzertierte Aktion in Duisburg

Zur Bewältigung der Folgen der Wirtschafts- und Finanzkrise hat sich 2009 eine Konzertierte Aktion im Arbeitsagenturbezirk Duisburg gegründet.

110720_konzertierte_aktion_1 In dieser Verantwortung hatte sich in der Agentur für Arbeit Duisburg am 9. Februar 2009 erstmals ein Kreis aus Niederrheinischer Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve, Unternehmerverband, Kreishandwerkerschaft, DGB, IG Metall, IGBCE, Regionalagentur NiederRhein, der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Agentur für Arbeit Duisburg zusammengefunden, um gemeinsam nach Wegen zu suchen, erfolgreich durch und aus der Krise zu finden. Die Bewältigung der Wirtschafts- und Finanzkrise war in Duisburg sehr erfolgreich. Der intensive Einsatz aller arbeitsmarktpolitischen Instrumente, insbesondere von Kurzarbeit und Weiterbildung in den Betrieben während der Krisenzeit und das gute Zusammenspiel aller wesentlichen Akteure am Arbeitsmarkt, konnte ein signifikanter Anstieg der Arbeitslosigkeit vermieden werden. Gleichzeitig gelang es, Arbeitnehmer wie Unternehmen besser auf die Zeit nach der Krise vorzubereiten.

dsc_0014 Die „Konzertierte Aktion" hat am 20.07.2011 mit der Unterzeichnung des „Leitbilds - Arbeit in Duisburg: Fachkräfte sichern - Potenziale heben" ihre besondere Verantwortung für den Duisburger Arbeitsmarkt zum Ausdruck gebracht. Ziel ist, dem demographisch bedingten Rückgang des Fachkräfteangebots in lokal beeinflussbaren Handlungsfeldern zu begegnen. Dabei wird jede Partnerorganisation in ihrem Aufgabenfeld tätig. Neu ist aber das dabei gewählte abgestimmte und aufeinander aufbauende bzw. ergänzende Vorgehen. Mit besser werdender Konjunktur und damit deutlicher werdendem Mangel an Fachkräften, hat sie sich darauf verständigt, die jeweiligen Anstrengungen zur Problembewältigung zu koordinieren und miteinander zu vernetzen.

Das Ergebnis von nunmehr 11 Treffen der Gruppe liegt jetzt auf dem Tisch und wurde in der Absicht von allen Beteiligten unterzeichnet, gemeinsam, in den jeweiligen im Leitbild definierten Verantwortungsbereichen, konkrete Projekte anzustoßen und so alle Möglichkeiten der Fachkräftesicherung, Fachkräftegewinnung und Fachkräfte(re)aktivierung auszuschöpfen.

Hier können Sie sich das "Leitbild Arbeit in Duisburg: Fachkräfte sichern – Potenziale heben" als PDF herunterladen.  

 

Branchendialog „Altenpflege" im Kreis Wesel

In Folge und In Ergänzung zum „Aktionsplan Altenpflege" wurde in Kooperation mit der Agentur für Arbeit Wesel ein „Brachendialog Altenpflege" im Kreis Wesel initiiert mit dem Ziel, einen ständigen Dialog zwischen Vertretern der Arbeitsagentur, des Jobcenters, der Kreise Wesel und Kleve, den ausbildenden Fachseminaren sowie ausgewählten Altenpflegeeinrichtungen sicherzustellen. Der Branchendialog Altenpflege wird ebenso als Plattform genutzt, um Projektideen für die Fachkräfteinitiative des Landes NRW zu generieren.

 

Zdi-Zentren

zdi_20110909_6 Das im Jahr 2009 geplante Zentrum „Gemeinschaftsoffensive Zukunft durch Innovation.NRW (zdi)" in der Stadt Kamp-Lintfort und im Kreis Wesel konnte im Herbst 2010 eröffnet werden. Das zdi will mit anspruchsvollen Angeboten möglichst viele Schülerinnen und Schüler für ein ingenieur- und naturwissenschaftliches Studium begeistern. Kinder und Jugendliche sollen ihr technisches und naturwissenschaftliches Talent entdecken und nutzen. So trägt die Initiative dazu bei, die Innovationskraft des Landes bzw. der Region langfristig zu sichern und dem Fachkräftemangel entgegen zu wirken. Angestrebt wird eine enge Kooperation des Zentrums mit der neu gegründeten Hochschule Rhein-Waal.

 

Interessante Dokumente zum Thema (PDF)


 

 


 

 

 

  

 

   

 

 

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