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Übergang von der Schule in den Beruf in NRW - Neues Übergangssystem

Mit dem neuen Übergangssystem soll Jugendlichen in NRW der Start in die berufliche Ausbildung erfolgreicher als bisher ermöglicht werden, um unnötige Warteschleifen zu vermeiden. Kein Abschluss ohne Anschluss - nach diesem Motto führt Nordrhein-Westfalen als erstes Flächenland ein landesweit einheitliches und effizient gestaltetes Übergangssystem ein. Es nimmt Schülerinnen und Schüler in den Blick und ermöglicht ihnen einen guten, zielgerichteten Start in Ausbildung oder Studium.

 Logo: Kein Abschluss ohne Anschluss - Übergang Schule Beruf NRW

Das neue Übergangssystem Schule-Beruf in NRW unterstützt die Schülerinnen und Schüler frühzeitig bei der Berufs- und Studienorientierung, der Berufswahl und beim Eintritt in Ausbildung oder Studium. Ziel ist es, allen jungen Menschen nach der Schule möglichst rasch eine Anschlussperspektive für Berufsausbildung oder Studium zu eröffnen und durch ein effektives, kommunal koordiniertes Gesamtsystem unnötige Warteschleifen zu vermeiden. Jugendliche und ihre Eltern werden in Nordrhein-Westfalen auf dem Weg in die Berufswelt nachhaltig unterstützt. Das schafft klare Wege für eine gute berufliche Zukunft und sichert die Fachkräfte von morgen.

Bei der Umsetzung des Übergangs Schule-Beruf, gefördert auch aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF), sind alle wichtigen Akteure einbezogen. Sie werden dabei von den Partnern im Ausbildungskonsens unterstützt. Zum Landesvorhaben "Kein Abschluss ohne Anschluss" informiert ein Internetportal: www.keinabschlussohneanschluss.nrw.de

Präventive Landespolitik - mit Unterstützung des Bundes

Das Landesvorhaben "Kein Abschluss ohne Anschluss" ist ein wichtiges Element der präventiven Jugend-, Sozial-, Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik in Nordrhein-Westfalen. Ziel ist es, den jungen Menschen nach der Schule möglichst rasch eine Anschlussperspektive für Berufsausbildung oder Studium zu eröffnen und durch ein effektives, kommunal koordiniertes Gesamtsystem unnötige Warteschleifen zu vermeiden. Die Umsetzung unterstützt der Bund mit bis zu 60 Mio. Euro. Damit werden insbesondere die Angebote der Potenzialanalyse und zur trägergestützten Berufsfelderkundung aus dem Berufsorientierungsprogramm des Bundes (BOP) schrittweise in das Übergangssystem in NRW integriert.

Die Neugestaltung des Übergangs Schule-Beruf konzentriert sich auf vier zentrale Handlungsfelder, dabei bündelt die kommunale Koordinierung die Aktivitäten vor Ort.

  • Handlungsfeld 1: Studien- und Berufsorientierung stärken

 Spätestens ab Klasse 8 erhalten alle Schülerinnen und Schüler eine verbindliche, systematische Berufs- und Studienorientierung. Neben der Ermittlung und Förderung von Potenzialen und berufsrelevanten Kompetenzen gehören dazu vor allem gezielte Praktika in Betrieben, um verschiedene Berufsfelder zu erkunden und eine kompetente Berufswahl zu ermöglichen. Schülerinnen und Schüler, die im Prozess der Berufs- und Studienorientierung eine besondere Förderung benötigen, können an Praxiskursen teilnehmen. (Schwer-)behinderte Jugendliche unterstützt das Programm STAR – Schule trifft Arbeitswelt.

Bis zum Ende der Schulzeit wird mit allen Schülerinnen und Schülern eine individuelle Anschlussperspektive erarbeitet und durch eine konkrete Anschlussvereinbarung dokumentiert. Die Eltern sind im Übergang Schule-Beruf wichtige Ansprechpersonen und Begleitende.

Weitere Informationen zur Berufsorientierung an Schulen

  • Handlungsfeld 2: Angebote im Übergang Schule-Beruf

Um die berufliche Orientierung und den Übergang in Ausbildung und Beruf von Jugendlichen in NRW zu verbessern, gibt es eine Reihe von Modellen und Maßnahmen, die mit Blick auf die Neugestaltung des Übergangs Schule-Beruf gebündelt werden. Das neue Programm Produktionsschule.NRW wird landesweit ausgebaut und ist ein wichtiger Baustein im Rahmen des Landesvorhabens „Kein Abschluss ohne Anschluss“.

- Produktionsschule.NRW

- Starthelfende

- Jobmappe

  • Handlungsfeld 3: Attraktivität der dualen Berufsausbildung erhöhen

Ein wichtiges Anliegen des Landesvorhabens ist es, die Attraktivität der dualen Berufsausbildung zu erhöhen. Die Berufsausbildung im dualen System ist modern und bietet exzellente Weiterbildungsmöglichkeiten. Dennoch sind die vielfältigen Chancen nicht ausreichend bekannt. Zur Attraktivitätssteigerung der dualen Ausbildung planen die Partner im Ausbildungskonsens NRW Informationskampagnen: Die Multiplikatorinnen und Multiplikatoren sollen im Rahmen der Berufsorientierung im Übergang Schule - Beruf gezielt informiert und zu sensibilisiert werden. Betriebe werden ermutigt, in Ausbildung zu investieren und – in Zeiten des demografischen Wandels – den Fachkräftenachwuchs rechtzeitig zu sichern.

- Aktion Ausbildung

- Ausbildungsbotschafterinnen und -botschafter

  • Handlungsfeld 4: Kommunale Koordinierung - Aktivitäten vor Ort bündeln

Bei der Umsetzung des neuen Übergangssystems haben die Kommunen eine wichtige Rolle und bündeln über die Kommunalen Koordinierungsstellen, gefördert aus Landes- und ESF-Mitteln, die Aktivitäten vor Ort. In allen 53 Kreisen und kreisfreien Städten sind mittlerweile Kommunale Koordinierungsstellen eingerichtet und haben ihre Arbeit aufgenommen. Zum Aufgabenspektrum der Kommunalen Koordinierungsstellen gehören: Ansprache und Zusammenführung aller relevanten Partner, Herstellung von Transparenz über Nachfrage- und Angebotsseite, Initiieren von Absprachen, Vereinbarungen zwischen den Partnern, Nachhalten der Wirksamkeit, Qualitätssicherung und Evaluierung auf lokaler Ebene. Akteure und Partner im Übergangsprozess sind neben den Kommunen die Bundesagentur für Arbeit mit den Arbeitsagenturen und Jobcentern, Schulen/Berufskollegs, Jugendhilfe, Bildungsträger, Wirtschaftsorganisationen, Kammern und Gewerkschaften.

Das NRW-Arbeitsministerium unterstützt die Kommunen bei der Umsetzung und koordiniert auf Landesebene den Prozess im Ausbildungskonsens NRW. Die G.I.B. ist Ansprechpartner für die Kommunen und kommunalen Koordinierungsstellen und berät bei Fragen zur kommunalen Umsetzung des Landesvorhabens.         

Weitere Informationen zur kommunalen Koordinierung

 

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