Regionalagentur NiederRhein, Arbeitspolitik NRW, Förderangebote NRW, Niederrhein
banner_dialog

uwm_banner_mediumrectangle300x250

Die Regionalagentur NiederRhein ist Erstberatungsstelle für das Programm unternehmensWert:Mensch.

logo_do_it

das_machen_wir

Kein Kind zurücklassen - Duisburg als Modellkommune ausgewählt Drucken E-Mail

27.02.2012 Duisburg als Modellkommune ausgewählt
Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und Dr. Brigitte Mohn vom Vorstand der Bertelsmann Stiftung haben die Namen der 18 Städte und Kreise bekanntgegeben, die zur Teilnahme am gemeinsamen Modellvorhaben "Kein Kind zurücklassen - Kommunen in NRW beugen vor" ausgewählt worden sind.

Die Stadt Duisburg gehört zu den Gewinnern des Aufrufs der Landesregierung und der Bertelsmann-Stiftung, die bereits im Dezember 2011 erfolgte.

logo_kein_kind__zuracklassen_08112011_1Neben Duisburg sind die Städte Arnsberg, Bielefeld, Dormagen, Dortmund, Duisburg, Düsseldorf, Gelsenkirchen, Gladbeck, Hamm, Moers, Mönchenglad­bach, Münster, Oberhausen, Witten und Wuppertal sowie der Kreis Düren, der Kreis Unna und der Kreis Warendorf als Modellkommunen ausgewählt worden.

„Ich freue mich sehr, dass der intensive Arbeits- und Abstimmungsprozess zwischen Jugendamt, Gesundheitsamt, DuisburgBildung-Bildungsholding und Entwicklungsgesellschaft Duisburg (EG-DU mbH) zum Erfolg geführt hat", sagt Dr. Jens Stuhldreier von der Regionalagentur NiederRhein, der für die Gesamtkoordination der Antragstellung verantwortlich zeichnete.

Das Ziel des Vorhabens ist es, bereits vorhandene Maßnahmen in den Kommunen und auf Länderebene besser und gezielter zu nutzen. Kinder-, Jugend- und Familienhilfe, aber auch Kitas, Schulen, Ärzte oder die Polizei sollen noch systematischer zusammenarbeiten.

Insgesamt sind 52 Kommunen in NRW dem Aufruf zum Modellvorhaben gefolgt und haben ihre Ideen und Konzepte für lokale Vorbeugung eingereicht. Die Auswahl der Modellkommunen erfolgte in einem mehrstufigen Verfahren: Nach Prüfung der formalen Voraussetzungen wurden die inhaltlichen und konzeptionellen Lösungsansätze bewertet - und vor allem wie die soziale Lage von Kindern und Jugendlichen durch Vorbeugung verbessert werden kann. Außerdem sollte es einen repräsentativer Querschnitt der Kommunen in Nordrhein-Westfalen geben: Neben dem Verwaltungstyp (kreisfreie Städte, kreisangehörige Städte, Städte mit oder ohne Jugendamt) und der Region wurden auch die Einwohnerzahlen berücksichtigt

Die ausgewählten Kommunen erhalten eine finanzielle Förderung für ihren personellen und sachlichen Mehraufwand, die sich je nach Größe zwischen maximal 32.000 Euro und maximal 64.000 Euro bewegt.

Durch gegenseitiges Lernen der Modellkommunen mit ihren unter­schiedlichen Ansätzen und mithilfe einer umfassenden wissenschaftlichen Evaluierung sollen Erkenntnisse gewonnen werden, die auch den nicht teilnehmenden Kommunen dabei helfen sollen, vorbeugende Strukturen aufzubauen.

Das Modellvorhaben startet im März 2012 und ist in der ersten Phase bis 2015 angelegt. Beabsichtigt ist eine Fortsetzung bis 2020.

"Mit Hilfe des Modellvorhabens können wir in Duisburg noch mehr für die frühe Förderung unserer Kinder und für die frühe Unterstützung von Familien zu tun. Es geht darum, die Perspektive zu wechseln und aus Sicht unserer Kinder zu handeln", so Dr. Jens Stuhldreier abschließend.