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Hoher Besuch beim Lenkungskreis der Region NiederRhein Drucken E-Mail

12.11.2012: Spannende Diskussion mit NRW-Wirtschaftsminister Duin

Hoher Besuch bei der Sitzung des Lenkungskreises der Region NiederRhein am Montag, 12. November 2012, in Duisburg: NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin nahm die Gelegenheit wahr, mit Vertreterinnen und Vertretern der Stadt Duisburg und den Kreisen Wesel und Kleve, der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve, des DGB, der Unternehmensverbände, der Handwerkskammer, der Arbeitsagenturen und des Facharbeitskreises Gleichstellung spannende Themen zu diskutieren: Von Hafenkooperation, über Fachkräftesicherung und Zukunftsinitiative bis Frauenerwerbsbeteiligung. Für den Lenkungskreis, der im Rahmen der Regionalagentur NiederRhein die gemeinsamen Entwicklungslinien Duisburgs und der Kreise Wesel und Kleve absteckt, fasste IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Stefan Dietzfelbinger, Vorsitzender des Lenkungskreises, zusammen: "Der Niederrhein ist strukturell auf gutem Weg. Es kommt jetzt darauf an, in der Zukunft zusätzliche Akzente zu setzen. Dafür brauchen wir die Unterstützung des Landes."

Wirtschaftsminister Duin führte an: “Nordrhein-Westfalen ist mit rund 18 Millionen Einwohnern das größte der 16 Bundesländer. Wirtschaftspolitik lässt sich bei der Größe nicht nur zentral von Düsseldorf aus realisieren. Wir sind auf die Unterstützung der Regionen und Kommunen in unserem Land angewiesen und haben mit dieser Zusammenarbeit gute Erfahrungen gemacht. Für mich ist deshalb die Einbindung der Kommunen und Regionen keine Frage des Ob, sondern des Wie. Aktuell ist das Hauptthema in dieser Zusammenarbeit das künftige Programm für den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) für die Zeit nach 2014. Am Jahresende wird das Kabinett die Grundstruktur des EFRE festlegen und bis zum Frühjahr werden wir ein detailliertes Programm ausarbeiten. Wir werden den EFRE weiterhin landesweit einsetzen und uns dabei auf die Förderung von Innovationen konzentrieren. Thematisch spielen der Klimaschutz und die Ressourcen- und Energieeffizienz eine zunehmende Rolle. Die Unternehmen und hier besonders der Mittelstand sind unsere wichtigste Zielgruppe, aber auch die Stadt- und Quartiersentwicklung wird mit einem Fokus auf die Vorbeugung Raum einnehmen. In der weiteren Zusammenarbeit mit den Kommunen wird es jetzt erst einmal darum gehen, wie sie den erforderlichen Eigenanteil in der Projektförderung aufbringen können.“ Besonders hob der Minister hervor, dass die Initiative zur Stärkung der Frauenerwerbsbeteiligung in der Region NiederRhein von der Regionalagentur NiederRhein auf die Agenda der Lenkungskreissitzung gesetzt worden ist.

Im Mittelpunkt der Gespräche stand auch das Thema Häfenkooperation. Nach Gründung von DeltaPort im Lippe Mündungsraum gelte es, Möglichkeiten der Zusammenarbeit der Häfen von Duisburg bis Emmerich auszuloten. Dazu der Präsident der Niederrheinischen IHK, Burkhard Landers: "Für die Verkehrs- und Logistikregion Niederrhein spielen die Häfen eine herausragende Rolle".

Inzwischen klagen die ersten Regionen und Branchen über einen Fachkräftemangel. Dazu hat die Landesregierung unter Federführung des Arbeitsministeriums ein Programm zur Förderung von Maßnahmen gegen diesen Mangel aufgelegt. Jetzt geht es darum, das Förderprogramm zu einer Initiative weiterzuentwickeln, in der alle beteiligten Ressorts ihren Beitrag einbringen können. „Das Land hilft an dieser Stelle, auch, weil mangelnde Ausbildung soziale Sprengkraft entwickelt. Aber im Kern sind die Unternehmen für die Lösung ihres Problems erst einmal selbst verantwortlich“, so Dr. Jens Stuhldreier, Leiter der Regionalagentur NiederRhein.

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Dr. Dietzfelbinger sagte abschließend: „Nur gemeinsam kommen wir voran. Die Bewältigung des Strukturwandels setzt Kooperation voraus – innerhalb der Region und mit dem Land NRW. Deshalb wollen wir den Weg, den wir mit der Zukunftsinitiative Kompetenzregion NiederRhein beschritten haben, weiter fortführen.“

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