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Die Regionalagentur NiederRhein ist Erstberatungsstelle für das Programm unternehmensWert:Mensch.

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Auszeichnung des Landes NRW Drucken E-Mail

28.06.13: Land zeichnet den OSC 04 Rheinhausen e. V. für erfolgreiche Potentialberatung aus

Große Veränderungen stehen dem OSC Rheinhausen ins Haus. Anfang 2014 soll mit dem Bau der "Sportwelt im Volkspark" begonnen werden; läuft alles nach Plan, ist das millionenschwere Projekt Anfang 2015 abgeschlossen - und die Sportanlage mit zahlreichen Fitness- und Freizeitangeboten kann ihre Pforten öffnen. Das will gut vorbereitet sein, weshalb sich Klubchef Jürgen Keusemann und seine Verbandskollegen entschieden haben, ein bei Sportvereinen noch nicht weit verbreitetes Instrument einzusetzen: Die Potentialberatung der Regionalagentur NiederRhein. 

„Rund 1700 Unternehmen nehmen an dieser Beratung teil, damit werden ungefähr 70 000 Beschäftigte erreicht“, erläutert Dr. Jens Stuhldreier, Leiter der Regionalagentur. Ziel sei es, die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und Strategien zu entwickeln, um sich für die Zukunft besser aufzustellen. „In der Regel ist dies für Betriebe und Unternehmen konzipiert. Sportvereine sind da nicht so häufig vertreten“, so Stuhldreier.

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Aber der OSC ist ja auch nicht irgendein Sportverein, sondern mit 2500 Mitgliedern eine große Nummer in Duisburg und der Region. Der Anstoß, von der Beratung Gebrauch zu machen, kam von der Düsseldorfer Firma 5-For-Future, die beim Projekt Sportwelt eng mit dem OSC zusammenarbeitet. „Wir sind ein Zusammenschluss aus einem Steuerberater, einem Rechtsanwalt, einer Unternehmensberatung, einem Architekten und Planer für Sportstätten sowie einem Sportmarketingexperten“, so Frank Hüsken von 5-For-Future. Zwischen dem 1. November 2012 und dem 30. Januar 2013 ging die Firma an sieben Tagen das Beratungsprogramm durch. Dazu gehörten eine Analyse der Ausgangslage mit den OSC-Verantwortlichen, eine Befragung von Mitgliedern und Vereinsmitarbeitern sowie die Erstellung eines Maßnahmenplans und einer To-Do-Liste. Und was steht auf dieser Liste? „Das für uns etwas überraschende Ergebnis war, dass es beim Informationsfluss und der Kommunikation wohl noch ein Defizit gibt“, so Jürgen Keusemann. Offenbar bestehe bei den Mitgliedern der Wunsch nach mehr Transparenz, vor allem im Hinblick auf das Sportwelt-Projekt. Der Handlungsplan sieht außerdem vor, dass Arbeiten besser verteilt werden sollen. Klar ist, dass sich die Anzahl der hauptamtlichen Mitarbeiter beim OSC erhöhen wird, sobald die derzeit in der Finanzierungsphase befindliche Sportwelt denn ihren Betrieb aufnimmt. „Das ist ja der Erfolg, von dem wir uns wünschen, dass er eintritt“, so Dr. Jens Stuhldreier.