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Aufruf des NRW-Arbeitsministeriums Drucken E-Mail

15.08.13: Pilotprojekte unterstützen EU-Bürgerinnen und -Bürger, deren Zuwanderung in besonderer Weise durch Armut, Not und Diskriminierung geprägt sind

Mit dem Ziel der Aktivierung, Heranführung und Integration in den hiesigen Ausbildungs- und Arbeitsmarkt fördert das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes NRW Pilotprojekte für besonders benachteiligte EU-Bürgerinnen und -Bürger, die gegenwärtig nicht der vollen Arbeitnehmerfreizügigkeit unterliegen. Mit der Förderung aus ESF-Mitteln soll ein Beitrag zur Weiterentwicklung der zielgruppenorientierten Landesarbeitspolitik geleistet werden. Im Zentrum der Modellvorhaben stehen in Nordrhein-Westfalen lebende EU-Bürgerinnen und -Bürger, deren Zuwanderung in besonderer Weise durch Armut, Not und Diskriminierung geprägt ist und die ohne eine Förderung im Rahmen der Pilotprojekte mittel- bis langfristig keinen Zugang in das Erwerbsleben finden.

Die Pilotprojekte haben eine Laufzeit von maximal zwei Jahren und können bis Ende 2015 durchgeführt werden. Zielgruppe sind EU-Bürgerinnen und -Bürger in NRW mit eingeschränkter Arbeitnehmerfreizügigkeit, die aufgrund von persönlichen Vermittlungshemmnissen auch bei guter Wirtschaftslage bei Eintritt der vollen Arbeitnehmerfreizügigkeit (01.01.2014) nicht unmittelbar in Ausbildung oder ein reguläres sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis integriert werden können, bei denen jedoch mittelfristig Entwicklungspotenziale gesehen werden.

Projekte in besonders betroffenen Kommunen – Aufruf

Diese Armutsmigration tritt in NRW nicht flächendeckend auf, sondern konzentriert sich auf einzelne strukturschwache Stadtteile größerer Städte. Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen ruft daher die besonders von Armutszuwanderung betroffenen Kommunen auf, Projekte zu entwickeln, um den Personenkreis an den Arbeitsmarkt heranzuführen, zu qualifizieren und/oder auf eine eigenständige berufliche Tätigkeit hin zu orientieren.

Die Pilotprojekte werden auf der Basis einer wissenschaftlichen Begleitung evaluiert, die zentral durch das NRW-Arbeitsministerium organisiert wird. Die fachliche Begleitung inklusive Monitoring der Pilotprojekte und die Sicherstellung des interkommunalen Erfahrungsaustausches erfolgt durch die G.I.B..

Interessensbekundungen mit Projektkonzeption und Finanzierungsplan sind bis zum 30. September 2013 beim Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales.

Weitere Informationen:

Aufruf "ESF-kofinanzierte Vorhaben für EU-Bürgerinnen und -bürger mit zum Zeitpunkt des Aufrufs bestehender eingeschränkter Arbeitnehmerfreizügigkeit in Nordrhein-Westfalen" des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales NRW: hier

Sonderaufruf Alphabetisierung /Sprachvermittlung mit Erwerbsweltbezug: hier