Regionalagentur NiederRhein, Arbeitspolitik NRW, Förderangebote NRW, Niederrhein
banner_dialog

uwm_banner_mediumrectangle300x250

Die Regionalagentur NiederRhein ist Erstberatungsstelle für das Programm unternehmensWert:Mensch.

logo_do_it

das_machen_wir

ZukunftsRegion NiederRhein - Fachfrauen für die Wirtschaft gewinnen! Drucken E-Mail

21.11.13: Fachtagung 15.11.2013 von 13.00 bis 17.00 Uhr bei der ALTANA AG in Wesel

'Fachfrauen für die niederrheinische Wirtschaft' gewinnen, war das gesetzte Thema der Veranstaltung. Etwa 65 Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Politik und Verwaltung trafen sich am 15. November auf Einladung der Regionalagentur NiederRhein, des Kompetenzzentrums Frau und Beruf Niederrhein und des Facharbeitskreises Gleichstellung der Region NiederRhein zu einem Wissens- und Erfahrungsaustausch bei der ALTANA AG. "Wenn es darum geht, Fachfrauen für die Wirtschaft zu gewinnen", betonte Staatssekretärin Marlis Bredehorst (MGEPA NRW) in ihrer Begrüßung in Wesel, "müssen die Kooperationen auf vielen Ebenen funktionieren, und deshalb ist hier am Niederrhein die aktive Zusammenarbeit der Akteurinnen und Akteuren beispielhaft. Hier werden offensichtlich positive Synergien entwickelt und die Unternehmen in der Region werden von dieser Schnittstellenarbeit in hohem Maße profitieren."

foto veranstaltung 15112013_podiumsgäste

Jedes fünfte Unternehmen in der Region kann heute schon offene Stellen längerfristig nicht besetzen. Hier ansässige Betriebe werden sich immer stärker im Wettbewerb um qualifizierte Arbeitskräfte behaupten müssen und sie werden zukünftig nicht daran vorbeikommen, das bisher nicht ausreichend genutzte Potenzial an weiblichen Fachkräften in den Blick zu nehmen. Die Beschäftigungsquote von Frauen in der Region NiederRhein ist steigerungsfähig: mit ca. 41 % liegt sie sowohl unter dem Wert Nordrhein-Westfalens als auch des Bundes.

 

„Wir“, so Dr. Jens Stuhldreier Leiter der Regionalagentur NiederRhein, „haben dies zum Anlass genommen, die Stärkung der Frauenerwerbsbeteiligung im Rahmen des Regionalen Entwicklungskonzeptes ‚Zukunftsinitiative Kompetenzregion NiederRhein (ZIKON)‘ in den Fokus zu nehmen und entsprechend dem Wettbewerbsaufruf des Landes als Projekt-Initiative aus dem „Regionalbudget NiederRhein“ umzusetzen“. Gefördert wurde die Initiative durch das nordrhein-westfälische Wirtschaftsministerium und die Europäische Union. An diesem Veranstaltungsnachmittag präsentierte Dr. Claudia Schulte, agiplan GmH, die Ergebnisse der Initiative, die jetzt eine gute Grundlage für zukünftige Aktivitäten und politische Entscheidungsprozesse zur Stärkung der Frauenerwerbstätigkeit in der Region bieten. Diese Aktivitäten -und das ist das Besondere an der Initiative- sollen die unterschiedlichen Phasen des Lebensverlaufs, von der frühkindlichen Bildung bis zu den Arbeitsbedingungen im Alter, berücksichtigen. Deutlichen Handlungsbedarf gibt es bei der Bildung und Qualifizierung, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, zukunftsorientierten Berufswahl, Gründung und Selbständigkeit von Frauen und Karrierestrategien.

veranstaltung 15112013_staatssekretärin„Die Expertinnen des Facharbeitskreises Gleichstellung NiederRhein aus den Bereichen Arbeitsmarkt, Wirtschaft und Gleichstellung stellen ein starkes Bündnis für die Förderung von Frauenarbeitsplätzen in der Region dar und greifen die Impulse der Initiative auf“, unterstrich Doris Freer für den FAK Gleichstellung in der hochkarätig besetzten Podiumsrunde „um so - auch zum Vorteil der Wirtschaft - die eigenständige Existenzsicherung für Frauen in der Region zu verstärken und voranzutreiben.“ Gerd Schmidt-Losse, Personalchef der LINEG kann hier schon unternehmenseigene Strategien anführen: „Bei Einstellungsgesprächen verweisen wir immer darauf, dass man in unserem Unternehmen Kinder bekommen kann, ohne einen Karriereknick zu fürchten und dass Frauen mit technischen Ausbildungen besonders gefördert werden“, und Karsta Dietert, Wirtschafts- und Steueranwältin aus Kleve, machte deutlich, dass Arbeitgeber durchaus auch die Karriere ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit gestalten können: „Da begleiten wir auch schon mal aktiv bis zum Master…“.

 

Neben dem Erfahrungs- und Wissensaustausch diente die Fachveranstaltung gleichzeitig zur Vorstellung des Kompetenzzentrums. „Das neue Kompetenzzentrum Frau und Beruf Niederrhein, das wir heute auch noch einmal einer breiteren Öffentlichkeit vorstellen wollen, wird praktisch den Auftrag übernehmen, in der Region Wirtschafts- und Frauenarbeitsmarktpolitik zusammen zu denken und -wo möglich und von Vorteil- als Schnittstelle zusammenzuführen“, so Burkhard Beyersdorff, Leiter des Kompetenzzentrums. Für dieses Kompetenzzentrum sind die Stadt Duisburg (als Träger), das SOS Kinderdorf Niederrhein und die IMBSE GmbH einen Verbund eingegangen; gefördert wird es durch das Land NRW und die EU.

veranstaltung 15112013_kernag teils_1226

Die Veranstaltung wurde in Zusammenarbeit mit der Regionalagentur NiederRhein, dem Kompetenzzentrum Frau und Beruf Niederrhein und dem Facharbeitskreis Gleichstellung Region NiederRhein -diesjährige Vorsitzende Petra Hommers, Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Wesel- durchgeführt. Für die engagierte Zusammenarbeit danken wir besonders den Expertinnen in den folgenden Institutionen: Agenturen für Arbeit Duisburg und Wesel, Fachstelle Frau und Beruf Kreis Wesel, jobcenter Duisburg, Jobcenter Kreis Wesel, Gleichstellungsstelle des Kreises Wesel, Referat für Gleichberechtigung und Chancengleichheit der Stadt Duisburg und das Kompetenzzentrum Frau und Beruf Niederrhein.

    efler nass kemper

 

 

 

 

 

 

 

 

"Initiative zur Stärkung der Frauenerwerbsbeteiligung in der Region NiederRhein": Hier können Sie den Endbericht downloaden.

cover_ra

 

 

 

 

 

 

 

 

Impressionen

Hier einige Foto-Impressionen der Veranstaltung (Fotos: Petra Gellinger). Zur Vergrößerung klicken Sie einfach die Bilder an.