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Sitzung des Lenkungskreises der Region NiederRhein Drucken E-Mail

21.11.13: Minister Schneider: "Die Umsetzung der Landesarbeitspolitik liegt in der Region in guten Händen"

Arbeitsminister Guntram Schneider besuchte am 21. November die Tagung des Lenkungskreises NiederRhein im Weseler Kreishaus. Der diesjährige Lenkungskreisvorsitzende Landrat Dr. Ansgar Müller sagt: "Ich freue mich über den Besuch des Ministers in unserer Region. Für die zukünftige Entwicklung der Region NiederRhein ist der direkte Austausch mit der Landesregierung wichtig. Die richtige Plattform dafür ist unser Lenkungskreis, in dem die wichtigsten Akteure aus der Stadt Duisburg und den Kreisen Kleve und Wesel seit über 20 Jahren die regionale Zusammenarbeit gestalten."

lenkungskreis niederrhein_21.11.13

 

 

 

 

 

 

 

v. l. Dr. Stefan Dietzfelbinger (Hauptgeschäftsführer der Niederrheinischen IHK), Guntram Schneider (Minister für Arbeit, Integration und Soziales des Landes NRW), Landrat Dr. Ansgar Müller (Vorsitzender des Lenkungskreises NiederRhein), Dr. Jens Stuhldreier (Leiter der Regionalagentur NiederRhein)

 

Aufgaben des Lenkungskreises als oberstes Mitwirkungsgremium der Landesarbeitspolitik in der Region NiederRhein sind die Festlegung, Fortschreibung und politische Absicherung regionaler Entwicklungsstrategien, die von der Analyse regionaler Stärken und Kompetenzen ausgehen und die integrierte Arbeitspolitik des Landes aufgreifen.

Die Lenker der Region verfolgten interessiert die Ausführungen des Ministers zur Arbeitsmarktpolitik des Landes. Die Eckpunkte, die der Minister für die neue Förderphase der Europäischen Union in Brüssel vereinbaren möchte, waren dabei ein wesentlicher Punkt. Die Fördermittel aus dem sogenannten Europäischen Sozialfonds (ESF) werden die relevanten landesarbeitsmarktpolitischen Ziele wesentlich unterstützen.

Das Land möchte damit Schwerpunkte aus dem Koalitionsvertrag wie Fachkräftesicherung, Faire Arbeit, Bekämpfung der Armut & soziale Eingliederung und präventive Ansätze zur dauerhaften Eingliederung junger Menschen in den Arbeitsmarkt weiter vorantreiben.


Für die Akteure aus der Region NiederRhein wurde schnell deutlich, dass sie mit ihren Ansätzen zur Fachkräfteinitiative, dem neuen System für den Übergang von der Schule in den Beruf oder den Ansätzen für „Faire Arbeit“ gut aufgestellt sind und die Unterstützung des Landes dabei helfen kann, diese bereits bestehenden weiter- und neue Ansätze zu entwickeln. 
 

Der Lenkungskreis berichtete dem Minister auch von der strategischen Neuausrichtung der Region unter dem Titel „Zukunftsinitiative Kompetenzregion NiederRhein“,  kurz „ZIKON 2020“. Diese Strategie für die Region wird aktuell vom Lenkungskreis entwickelt. Dabei werden wichtige strukturpolitische Ansätze genauso berücksichtigt die Arbeitsmarktpolitik. Die Region erarbeitet bereits zum dritten Mal eine strategische Position für die Zukunftsentwicklung der drei Gebietskörperschaften. Die Ansätze der Landesarbeitsmarktpolitik fließen dabei an allen relevanten Schnittstellen ein.

In diesem Zusammenhang wies Dr. Jens Stuhldreier, Leiter der Regionalagentur NiederRhein darauf hin, dass in der neuen Fördergeneration auch die Möglichkeiten des ELER (Europäische Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums) noch intensiver in der Region genutzt werden und mit den beiden anderen Strukturfonds EFRE / ESF intelligent verknüpft werden soll.


Minister Schneider zeigt sich beeindruckt von der Umsetzung der ESF-kofinanzierten Landesarbeitspolitik:" Ich fahre nach Düsseldorf zurück mit der Erkenntnis, dass die Umsetzung der Landesarbeitspoltik hier in der Region NiederRhein bei der Regionalagentur in den besten Händen liegt".