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Die Regionalagentur NiederRhein ist Erstberatungsstelle für das Programm unternehmensWert:Mensch.

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Wirtschaftsforum in Moers Drucken E-Mail

26.03.14: GHPerspektiven 2014

Moderiert wurde der Abend mit etwa 350 Gästen im Showroom des Autohauses Nühlen in Moers von NRZ-Lokalchef Michael Passon. Als Referent konnte Dr. Walter Kromm - den "Papst" dieser Disziplin gewonnen werden. Kromm ist Allgemeinmediziner, studierte "Public Health" und Philosophie und war Leiter der "German Clinic" beim Nato-Oberkommando. Mit ihm diskutierte neben Günter Grüter auch der Wirtschaftswissenschaflter Dr. Jens Stuhldreier, Leiter der Regionalagentur NiederRhein.

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Macht Arbeit krank? "Nein", sagt Dr. Walter Kromm. Ein durch Anforderung bedingter chronischer Stress sei nicht das Problem, sondern vielmehr chronischer Stress durch „Mangel an Bedürfniserfüllung“. Fazit: Partnerschaftlich geführte Betriebe machen den meisten Gewinn. Dr. Walter Kromm: „Wir sind alle voneinander abhängig.“ Anerkennung von Fähigkeiten, Gespräche auf Augenhöhe – eine Firma sei wie ein Körper, so Kromm, und viele seien autoimmunerkrankt. Mit anderen Worten: Wenn’s nicht richtig läuft, liegt’s oft daran, dass der Chef nicht in der Lage ist, seine Mitarbeiter zu motivieren, ja zu fordern. Geht’s den Mitarbeitern gut, steigt die Produktivität: „Es rechnet sich“, so Dr. Walter Kromm.

gf perspektive podium 1 img_1946"Wer nun aber glaubt, wir reden hier von einem "Nice-to-have-Thema", von schönen Wünschen, die jedoch in der rauen, wirtschaftlichen Realität schnell unter die Räder kommen, wird im Dialog mit zukunftsorientierten Unternehmen schnell seine Meinung ändern. Führungsstil und Kultur, Gesundheitskennziffern und der betriebliche Erfolg gehen stets Hand in Hand und bedingen sich gegenseitig. Gesundheit im Unternehmen ist auch ein ökonomisches Thema und damit ein strategisches Führungsthema. Davon allerdings die kleinen und mittleren Unternehmen zu überzeugen, das ist die Herausforderung, die beispielsweise über das Instrument der Potentialberatung NRW gut gelingen kann", gh perspektive 2014 podium 2img_1950so Dr. Jens Stuhldreier.