Regionalagentur NiederRhein, Arbeitspolitik NRW, Förderangebote NRW, Niederrhein
banner_dialog

uwm_banner_mediumrectangle300x250

Die Regionalagentur NiederRhein ist Erstberatungsstelle für das Programm unternehmensWert:Mensch.

logo_do_it

das_machen_wir

Landesprogramm "Integration unternehmen!" Drucken E-Mail

18.06.2014: Eine Reise zu Integrationsunternehmen in Duisburg und Essen

Seit die Landesregierung im Jahr 2008 das Programm "Integration unternehmen!" startete, hat sich die Zahl der Arbeitsplätze für schwerbehinderte Menschen in Integrationsprojekten mehr als verdoppelt. Welche Perspektiven sich für Menschen mit und ohne Behinderungen, für Arbeitgeber/-innen und Beschäftigte auftun, konnte eine Gruppe von 26 Interessierten aus arbeits- und wirtschaftsnahen Institutionen "erfahren", die sich auf Einladung der Regionalagenturen NiederRhein und MEO sowie der G.I.B. bei sonnigem Wetter auf dem Gelände des Integrationsunternehmens in time gGmbH des Franz Sales Haus in Essen einfand, um an einer Busreise zu Integrationsprojekten in Duisburg und Essen teilzunehmen.

lui bustour plakat 1 _0047Zunächst erhielten die Teilnehmenden einen Einblick in die Arbeit des Integrationsunternehmens Inservice, das im GaLaBau und in der Gebäudereinigung tätig ist und zudem eine Metallwerkstatt und einen Hausmeisterservice betreibt. Anschließend führte die Reise mit dem Bus zur Thyssen Krupp Mill Services & Systems GmbH in Duisburg, die eine Integrationsabteilung für produktionsunterstützende Dienstleistung eingerichtet hat. Die Geschäftsleitung und der Integrationsbeauftragte der TKMSS informierte die Teilnehmenden über die Motivation, eine Integrationsabteilung zu gründen und erläuterte die Arbeitsfelder für die schwerbehinderten Menschen, von denen sich alle ein Bild auf dem Gelände der TKMSS machen konnte. Den Abschluss bildete ein gemeinsames Mittagessen mit anschließender Betriebsbesichtigung des Hotels Franz, ebenfalls ein Integrationsunternehmen des Franz Sales Hause.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten sich vor Ort in ihren Regionen NiederRhein und MEO bei drei angesiedelten Integrationsunternehmen informieren, wie diese einen wichtigen Beitrag zur Inklusion in der Arbeitswelt in NRW leisten und wie in am Markt agierenden Betrieben die Zusammenarbeit von Menschen mit und ohne Behinderungen funktioniert. Sie erhielten Einblick in die Voraussetzungen für die erfolgreiche Integration von Menschen mit Handicap in Integrationsprojekten und erfuhren, welche Fördermöglichkeiten es seitens der Integrationsämter, der Jobcenter, der Arbeitsagenturen und des Landes Nordrhein-Westfalens gibt. Ein besonderes Interesse an den Integrationsprojekten in NRW hatte Frau Prof. Dr. Miki Oda von der Faculty of Social Welfare der Universität in Tokio. Sie lehrt dort das Fach „Welfare for persons with disabilities“ mit den Inhalten Behindertenpolitik und -arbeit. Frau Oda interessierte sich sehr für die Fördermöglichkeiten für Integrationsprojekte und die Arbeitsfelder, in denen Integrationsunternehmen und Integrationsabteilungen  arbeiten. Ein großer Unterschied zu den Integrationsprojekten in Japan besteht darin, dass diese dort alle von privaten Unternehmen geführt werden.

Der Erfolg und die rege Teilnahme an diesem Veranstaltungsformat motiviert die G.I.B., das Modell gemeinsam mit den Regionalagenturen auch in anderen Regionen Nordrhein-Westfalens anzubieten.

Weitere Infos erteilen:

  • Regionalagentur NiederRhein: Dr. Jens Stuhldreier (Tel. 0203 283-4208), Magdalena Kowalczyk (Tel. 0203 283-4997)
  • Regionalagentur MEO e. V.: Ulrike Joschko (Tel. 0201 1892-138), Carsten Kupzick (Tel. 0201 1892-183)
  • Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung mbH (G.I.B.): Ulla Böcker (Tel. 02041 767-203), Gustav Bölke (Tel. 02041 767-212)

   lui bustour gruppenfoto 2 _ 0022lui bustour eröffnung regionalagentur 3_0041

lui bustour arbeitsplätze tkmss 4_ 0060lui bustour tkmss_herr tamse 5_ 0054lui bustour arbeitsstätte tkmss 6_0070lui bustour tkmss 7_0050