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Erster Umweltwirtschaftsbericht veröffentlicht Drucken E-Mail

26.08.2015: Umweltwirtschaftsbericht NRW 2015 - Region NiederRhein mit Spitzenwerten

Die Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen hat in den letzten Jahren deutlich von den Investitionen in klima- und umweltfreundliche Produkte profitiert. Dies belegen Zahlen aus dem ersten Umweltwirtschaftsbericht für NRW, den Umweltminister Johannes Remmel jetzt in Düsseldorf vorgelegt hat. Nach dem Umweltwirtschaftsbericht NRW konnten die Unternehmen in dieser Querschnittsbranche zwischen 2009 und 2012 die Umsätze im Durchschnitt um 15,6 Prozent steigern. Zum Vergleich: In der NRW-Wirtschaft insgesamt legten die Umsätze um 11,4 Prozent zu. Die Zahl der Erwerbstätigen in der nordrhein-westfälischen Umweltwirtschaft stieg im selben Zeitraum um 5,4 Prozent an. Als Grundlage für den geplanten Masterplan dient der erste Umweltwirtschaftsbericht NRW, den das Wirtschaftsforschungs- und Beratungsunternehmen Prognos AG im Auftrag des Umweltministeriums erstellt hat.

Erstmalig wurde dafür die Umweltwirtschaft in Nordrhein-Westfalen auf einer empirischen Datenbasis umfassend wissenschaftlich untersucht. Auch die spezifischen Profile der nordrhein-westfälischen Wirtschaftsregionen wurden dabei herausgearbeitet.

Der Umweltwirtschaftsbericht NRW bildet zudem die Grundlage für zukünftige wirtschaftspolitische Maßnahmen, die die Landesregierung auf Grundlage eines Masterplans erarbeiten will.  Er soll regelmäßig aktualisiert und fortgeschrieben werden. Durch dieses Monitoring kann die Landesregierung zukünftige Entwicklungen in der Umweltwirtschaft adäquat abbilden und unterstützen.Gemeinsam mit Unternehmen, Verbänden und Wirtschaftsförderern soll nun ein Masterplan Umweltwirtschaft NRW erarbeitet werden, in dem es z.B. um die Beförderung von Produkt- und Prozessinnovationen, internationale Marktentwicklung, regionale Kompetenzprofilierung, die Nutzung ökonomischer Potenziale aus der politischen Rahmensetzung und Normung aber auch um den Aufbau von Netzwerken für die Umweltwirtschaft gehen soll. Den Startschuss für diesen Dialog wird die Landesregierung am Donnerstag auf einem landesweiten Impulsforum geben. Im Frühjahr 2016 soll der Masterplan erstellt werden.

"Die Region Niederrhein zeigt eine Spezialisierung auf die Umweltwirtschaft: 28.800 oder 5,5 % der Erwerbstätigen sind in der Querschnittsbranche beschäftigt. Der Lokalisationsquotient (LQ) von 1,15 zu Nordrhein-Westfalen bzw. 1,11 zu Deutschland stellt knapp hinter der Metropole Ruhr den zweithöchsten Spezialisierungswert aller Wirtschaftsregionen Nordrhein-Westfalens dar. Das Beschäftigungswachstum fällt mit 4,1 % im Zeitraum 2009–2012 im Vergleich zu ganz Nordrhein-Westfalen (5,4 %) geringer aus", so Dr. Jens Stuhldreier, Leiter der Regionalagentur NiederRhein.

Den Umweltwirtschaftsbericht finden Sie hier.