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Regionale Implikationen der Zuwanderung aus dem Ausland in Deutschland Drucken E-Mail

08.12.2015: Vorträge auf der Dezembertagung von Deutscher Gesellschaft für Demographie und BBSR

Immer mehr Menschen fliehen vor Krieg und Verfolgung nach Europa. Die Bundesrepublik erwartet in diesem Jahr mehr als eine Millionen Zuwanderer vor allem aus Krisengebieten. Welche Potenziale, Chancen und Risiken die Zuwanderung aus dem Ausland für städtische und ländliche Räume in Deutschland birgt, war am 3. und 4. Dezember 2015 Thema einer Tagung in Berlin, zu der die Deutsche Gesellschaft für Demographie e.V. und das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) eingeladen hatten.

Immer mehr Menschen fliehen vor Krieg und Verfolgung nach Europa. Die Bundesrepublik erwartet in diesem Jahr mehr als eine Millionen Zuwanderer vor allem aus Krisengebieten. Welche Potenziale, Chancen und Risiken die Zuwanderung aus dem Ausland für städtische und ländliche Räume in Deutschland birgt, war am 3. und 4. Dezember 2015 Thema einer Tagung in Berlin, zu der die Deutsche Gesellschaft für Demographie e.V. und das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) eingeladen hatten.

Wird es die dauerhaft bleibenden Zuwanderer vor allem in die großen Städte ziehen? Inwieweit ist Zuwanderung auch eine Chance für ländliche Räume? Wie gelingt die Integration in regionale Arbeitsmärkte? Kann diese Zuwanderung den demografischen Wandel vor allem in Schrumpfungsregionen abfedern? Diese und weitere Fragen diskutierten etwa 120 Demografie-, Arbeitsmarkt- und Wirtschaftsexperten, Vertreter aus Politik und Verwaltung in Bund, Ländern und Kommunen sowie Experten aus Initiativen und Verbänden. Die Region NiederRhein war mit zwei Beiträgen vertreten, zum einen mit dem Vortrag "Realitäten, Dynamiken und Implikationen der Zuwanderung aus Südosteuropa - Forschungsansätze und -ergebnisse aus Duisburg" (Dr. Jens Stuhldreier und Gabriel Spitzner vom NUREC Institute Duisburg e.V.) und zum anderen mit dem Vortrag "Projekt SESAM - Spezifische Aktivierung von Migrantenunternehmen in der Region NiederRhein" (Dr. Jens Stuhldreier und Wiebke Joormann vom RIAS - Rhein-Ruhr Institut für angewandte Systeminnovation e.V. Duisburg).

Flyer der Tagung

Die Vorträge können hier eingesehen werden:

Vortrag "Realitäten, Dynamiken und Implikationen der Zuwanderung aus Südosteuropa", Dr. Jens Stuhldreier, Dipl.-Geogr. Gabriel Spitzner 

Vortrag "Spezifische Aktivierung von Migrantenunternehmen in der Region NiederRhein", Dr. Jens Stuhldreier und Wiebke Joormann