Regionalagentur NiederRhein, Arbeitspolitik NRW, Förderangebote NRW, Niederrhein
banner_dialog

uwm_banner_mediumrectangle300x250

Die Regionalagentur NiederRhein ist Erstberatungsstelle für das Programm unternehmensWert:Mensch.

logo_do_it

das_machen_wir

Perspektive Wiedereinstieg Drucken E-Mail

„PWE – Perspektive Wiedereinstieg“ ist eine Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) in Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit. In der Region Niederrhein (Duisburg, Kreis Wesel, Kreis Kleve, Krefeld) wird dieses Projekt  vom „Institut für Modelle beruflicher und sozialer Entwicklung GmbH „ (IMBSE GmbH) als Träger durchgeführt. Die IMBSE GmbH  ist ein berufsbezogenes Beratungs-, Bildungs- und Personalentwicklungsunternehmen. Seine Kernkompetenz besteht in der ressourcenorientierten Gestaltung beruflicher Karrieren. Das IMBSE ist bereits seit 2009 in Mecklenburg-Vorpommern erfolgreich an der Umsetzung dieser Programmidee beteiligt und konnte bis heute mit zahlreichen Wiedereinsteigenden eine berufliche Perspektive entwickeln. Nun bringen wir ab Juli 2015, aufbauend aus der Modellerfahrung unserer nordostdeutschen Kolleginnen, ein umfangreiches Angebot in der Region Niederrhein/Krefeld auf den Weg. Angesprochen sind nicht nur Personen, sondern auch interessierte Unternehmen unserer Region, die in kompetente Fachkräfte investieren möchten.

Welches Ziel hat PWE?

In erster Linie soll durch das Projekt „PWE- Perspektive Wiedereinstieg“  die Quote der Frauenerwerbstätigkeit in der Bundesrepublik erhöht werden. Insbesondere gut ausgebildete Frauen, die ihre Berufstätigkeit aufgrund von Familien- und/oder Pflegezeiten aufgegeben haben, sollen motiviert werden wieder in den Arbeitsmarkt einzusteigen. Als positive Konsequenz daraus wird der Altersarmut, von der immer noch vorwiegend Frauen betroffen sind bzw.  betroffen sein werden, vorgebeugt. Gleichzeitig werden gut ausgebildete Fachkräfte wieder in den Arbeitsmarkt integriert. Diese stehen den Unternehmen nachhaltig als Leistungsträger zur Verfügung und wirken somit dem demografischen Wandel entgegen.

Wie soll dieses Ziel erreicht werden?

Im ersten Schritt unterstützt das Projekt „ PWE- Perspektive Wiedereinstieg“  die Teilnehmer bei der Orientierung zum beruflichen Wiedereinstieg. Dabei ist es wichtig den Teilnehmern zunächst einen umfassenden Überblick über die aktuelle Arbeitsmarktsituation zu geben. Dadurch können Chancen und Möglichkeiten der (Neu-) Ausrichtung realistisch eingeschätzt und neue berufliche Perspektiven gefunden werden. Im weiteren Verlauf lernen die Teilnehmer durch individuelles Coaching ihre persönlichen Stärken zu identifizieren und können diese durch Weiterbildungen im Rahmen des Projektes erweitern. Anschließend geht es darum  gemeinsam mit den Teilnehmern eine eigene und individuell passende Vereinbarkeitsstrategie von Familie und Beruf aufzubauen. Hierzu werden die Teilnehmer individuell zu den Themen Kinderbetreuung, Pflege und haushaltsnahen Dienstleistungen beraten. Denn nur unter Berücksichtigung der unmittelbaren Lebensumstände  kann eine dauerhafte  Vereinbarkeit von  Beruf und Familie gelingen. Die kompetente Beratung in diesem Bereich wird durch die vielfältigen Kontakte zu den relevanten Ansprechpartnern und ortsansässigen Beratungsstellen sichergestellt. Als optimaler Abschluss des Projektes ist die erfolgreiche Vermittlung der Teilnehmer in ein vollzeitnahes  Beschäftigungsverhältnis zu sehen.

Wer kann dieses Angebot in Anspruch nehmen?

  • Gut qualifizierte Wiedereinsteigerinnen (sogenannte „Stille Reserve“), die wegen Kinderbetreuung oder Pflegetätigkeiten ihre Erwerbstätigkeit mindestens 1 Jahr unterbrochen haben; über eine abgeschlossene Berufsausbildung oder abgeschl. Studium verfügen; die vorher nicht im ALG II-Bezug waren.
  • Gut qualifizierte Alleinerziehende aus den Rechtskreisen SGB II und III und gut qualifizierte Personen mit Kindern unter 3 Jahren (SGB II)
  • Erwerbstätige Personen (ohne Minijob), die aufgrund von Pflegeaufgaben Unterstützungsbedarf haben: 1. Personen, die einen (Teil)-Ausstieg in Betracht ziehen bzw. ihr Erwerbsvolumen reduziert haben; 2. Wiedereinsteigende, deren Berufstätigkeit in Frage gestellt wird; 3. Personen, bei denen in naher Zukunft Pflegeaufgaben anstehen.
  • Personen mit Berufserfahrung in geringfügiger Beschäftigung: 1. Personen, die vor oder während der Erwerbsunterbrechung bzw. bei Maßnahmeeintritt ein geringfügiges Beschäftigungsverhältnis ausüben oder weniger als 15 Std. selbständig tätig sind; 2. Personen, die nach der Erwerbsunterbrechung in einen Minijob eingestiegen sind.

 Weitere Informationen:hier