Regionalagentur NiederRhein, Arbeitspolitik NRW, Förderangebote NRW, Niederrhein
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Die Regionalagentur NiederRhein ist Erstberatungsstelle für das Programm unternehmensWert:Mensch.

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Allgemeine Antragsverfahren für Projekte Drucken E-Mail

Antragsverfahren zum Verfahren der Förderung von regionalen Projekten

Allgemein

Im Zentrum der Entscheidungsbildung, ob ein Projekt gefördert wird, steht der Anspruch, die Arbeitspolitik des Landes möglichst nah an den regionalen Besonderheiten und Betroffenheiten zu orientieren, statt sie zentral zu verordnen. 

Ihre Ansprechpartner:

Herr Dr. Jens Stuhldreier

Die "Beteiligungsorientierung" der Umsetzung bezieht die arbeitsmarktrelevanten Akteure in den Regionen in die Erarbeitungs- und Entscheidungsprozesse über Vorhaben ein. Das bewirkt eine stärkere Verbindlichkeit und letztlich auch Verantwortung bezogen auf die Ergebnisse.

Auswahl der Projekte

Das Arbeitsministerium beschreibt die inhaltlichen Schwerpunkte und gibt vor, welche dieser Schwerpunkte mit welchen Instrumenten finanziell unterstützt werden können. Adressaten sind die Fachöffentlichkeit, die arbeitspolitischen Akteure und die Regionen.

Zu unterscheiden sind Modell- und Verbundprojekte, die im Anschluss an einen aktuellen Aufruf oder unabhängig von einem Aufruf beantragt werden können und Potenzial-, Arbeitszeitberatung sowie Einarbeitungsbeihilfen. Für Potenzial-, Arbeitszeitberatung sowie Einarbeitungsbeihilfen wurde der Regionalagentur vom Lenkungskreis ein Generalkonsens ausgesprochen, d.h. vom Antragsteller ausgefüllte Anträge werden von der Regionalagentur geprüft und im Fall einer zur Förderung geeigneten Beurteilung dem zuständigen Versorgungsamt zugeleitet. Anträge für Verbund- und Modellprojekte, in der Regel mit einem voluminöserem Fördervolumen, müssen den folgenden Weg beschreiten.

Regionalagenturen beraten Träger und Betriebe als potenzielle Antragsteller. Ein Projekt entsteht und wird der Regionalagentur vorgelegt.

Das Projekt wird in einem Facharbeitskreis diskutiert und erhält von diesem oder vom Lenkungskreis ein Votum oder den Auftrag der Nachbesserung bzw. Veränderung.

Versehen mit dem Votum wird das Projekt von der Regionalagentur an einen Gutachter (G.I.B., LfQ, LAfA) weitergeleitet, der eine Expertise zum Vorhaben erstellt und eine Bewertung auf der Grundlage der durch das Ministerium festgelegten Kriterien übernimmt.

Alle Vorhaben unter 150.000 € Fördersumme oder bis zu 50 %-Anteilfinanzierung werden mit der Expertise mit der Bewertung an die Regionalagentur zurückgegeben. Projekte, die die notwendige Punktzahl in der Bewertung nicht erhalten haben, können nachgebessert oder zurückgezogen werden. Projekte, deren Förderung empfohlen wird, werden dann formal bei der zuständigen Bewilligungsbehörde zur Bewilligung eingereicht.

Vorhaben, die 150.000 € Fördersumme oder eine Anteilfinanzierung von mehr als 50 % überschreiten, werden mit der Expertise des Gutachters der Arbeitsgruppe Employability im Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales zur inhaltlichen Entscheidung vorgelegt. Bei Vorhaben in dieser Größenordnung muss in der Regel von einem besonderen Landesinteresse an der Förderung ausgegangen werden können.