Regionalagentur NiederRhein, Arbeitspolitik NRW, Förderangebote NRW, Niederrhein
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Die Regionalagentur NiederRhein ist Erstberatungsstelle für das Programm unternehmensWert:Mensch.

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Beschäftigungsinitiative für die Region NiederRhein Drucken E-Mail

Ad-hoc Arbeitsgruppe zur Bewältigung von Arbeitsplatzverlusten eingesetzt

 

Am 06.03.2007 fand die erste Sitzung der „Ad-hoc-Arbeitsgruppe Beschäftigungssicherung" unter Leitung von OB Sauerland im Rathaus Duisburg statt. Diese Arbeitsgruppe ist auf einstimmige Entscheidung des Lenkungskreises der Region NiederRhein, durch die Regionalagentur NiederRhein ins Leben gerufen worden. Der Lenkungskreis der Region NiederRhein (Duisburg-Wesel-Kleve), bestehend aus den politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Spitzenvertretern, ist für die struktur- und arbeitsmarktpolitische Strategieentwicklung in der Region verantwortlich. Den Vorsitz des Lenkungskreises im Jahr 2007 hat OB Sauerland.

Fast zwei Stunden lang diskutierten die politischen Spitzenvertreter, der Hauptgeschäftsführer der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer, die Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaften, der DGB Region Niederrhein, die Vertreter der Regionalagentur NiederRhein sowie die Geschäftsführer der Agenturen für Arbeit darüber, welche beschäftigungspolitischen Initiativen in der Region NiederRhein im Zuge der Schließung von BenQ und der absehbaren Zechenstillegungen ergriffen werden müssen, um zu erwartende Beschäftigungsverluste nachhaltig zu kompensieren.

Chancen im Wettbewerb der Regionen und beschäftigungswirksame Investitionen in die Zukunft erwachsen insbesondere aus dem Bereich Logistik, aus der industriellen Basis und dem in der Region vorhandenen technologischen Potenzial. Hinzu kommt der zukunftsträchtige Bereich Agrobusiness und die Weiterentwicklung des Tourismus. Es komme darauf an, und in diesem Punkt waren sich alle Teilnehmer einig, diese Chancen zu bündeln und zu nutzen. Somit ist es vor dem Hintergrund der bereits vollzogenen und absehbaren Betriebsschließungen mehr denn je erforderlich, die struktur- und arbeitspolitischen Aktivitäten der Region NiederRhein zur Schaffung neuer Beschäftigungsmöglichkeiten und zur Sicherung vorhandener Arbeitsplätze zu intensivieren. Hierbei darf es nicht allein um die Kompensation der schließungsbedingten drohenden Arbeitsplatzverluste gehen, sondern insgesamt um die fortdauernde Optimierung der wirtschaftlichen Substanz in der Stadt Duisburg und der gesamten Region NiederRhein. Vor allem durch die beiden Entwicklungskonzepte „ZIKON (Zukunftsinitiative Kompetenzregion NiederRhein)" und „Neuausrichtung der Arbeits- und Wirtschaftspolitik in der Region Duisburg" sind bereits erste Grundlagen für ein integriertes und zukunftsfähiges Handlungskonzept gelegt worden.

OB Sauerland appellierte an alle Anwesenden, gemeinsam an der Entwicklung konkreter Projekte für die Stadt Duisburg, für die Kreise Wesel und Kleve und somit für die gesamte Region mitzuwirken. Die Regionalagentur NiederRhein wurde beauftragt, in der nächsten Sitzung der Ad-hoc Arbeitsgruppe strukturpolitisch- und beschäftigungsrelevante Projekte zu präsentieren. Diese Projekte werden anschließend gebündelt und konzentriert an das Land übermittelt, um eine nachhaltige finanzielle Unterstützung aus dem Wirtschafts-, Arbeits- und Bauministerium zu erhalten.