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100 zusätzliche Ausbildungsplätze für Jugendliche mit Behinderungen in NRW Drucken E-Mail

NRW-Arbeitsminister Karl-Josef Laumann: „Wir unterstützen junge Menschen mit Behinderungen auf dem Weg ins Berufsleben!"

 

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen teilt mit:

 

Die Chancen auf einen Ausbildungsplatz sind für viele junge Menschen mit Behinderung gering. Nicht nur die angespannte Lage auf dem Lehrstellenmarkt ist der Grund. Auch die Skepsis der Unternehmer ist groß. Sie fürchten Leistungsdefizite und Mehraufwand.

 

„Dies wollen wir ändern. Denn auch junge Menschen mit Handicap müssen eine faire Chance im Berufsleben bekommen. Daher hat das Land 100 zusätzliche Ausbildungsplätze für Jugendliche mit Behinderung geschaffen", sagte NRW-Arbeitsminister Karl-Josef Laumann heute (14. März 2007) in Düsseldorf. Beim CJD Berufsbildungswerk Niederrhein in Moers sind 14 dieser 100 Ausbildungsplätze entstanden, welche sich auf die Berufssparten Verkauf, Gastgewerbe, Metalltechnik und Holztechnik verteilen. Mit 9 Betrieben konnten bereits Kooperationsverträge abgeschlossen werden.

 

Das NRW-Arbeitsministerium fördert ab Januar 2007 in Zusammenarbeit mit der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit Ausbildungsplätze für 100 behinderte Jugendliche in NRW und hat dafür rund 1,7 Millionen Euro bereitgestellt.

Die Aktion „100 zusätzliche Ausbildungsplätze für behinderte Jugendliche und junge Erwachsene in NRW" fördert zweijährige Ausbildungen, die von einem beruflichen Bildungsträger verantwortlich durchgeführt werden. Die praktische Ausbildung erfolgt jedoch überwiegend in Betrieben des ersten Arbeitsmarktes. „So ist eine wirtschaftsnahe Ausbildung gewährleistet und die Jugendlichen kommen in intensiven Kontakt mit möglichen Arbeitgebern. Das war mir wichtig", betonte Arbeitsminister Laumann.

 

Den Betrieben entstehen keine Kosten. Sie stellen lediglich das Ausbildungspersonal und wirken an der praktischen Lehre mit. Die Resonanz der Unternehmen ist äußerst positiv: Für mehr als 50 % der vom Land geschaffenen Plätze sind bereits Ausbildungsbetriebe gefunden worden.

 

Die Jugendlichen und Unternehmen werden während der gesamten Ausbildungszeit von den Bildungsträgern intensiv beraten und begleitet. So geben sie den Jugendlichen Tipps bei ihrer Berufswahl, stellen ihnen einen Ausbildungscoach an die Seite, koordinieren die Ausbildung an den verschiedenen Lernorten und führen individuellen Stütz- und Förderunterricht durch. Auch die Betriebe erfahren Unterstützung: Die Bildungsträger bieten ihnen Hilfestellung in der behindertengerechten Ausbildung und geben bei Bedarf Informationen zur Beantragung von Fördergeldern.

 

Neben den Berufsbildungswerken in Moers und Soest beteiligen sich auch die Berufsförderungswerke in Dortmund, Düren, Hamm, Köln und Oberhausen an der Sonderaktion des Landes.

 

Die Maßnahme „100 zusätzliche Ausbildungsplätze für behinderte Jugendliche und junge Erwachsene in NRW" endet am 31. Dezember 2008. Das Arbeitsministerium fördert dies mit Mitteln des Landes und des Europäischen Sozialfonds.

 

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter http://www.arbeitsmarkt.nrw.de/ausbildungsplaetze.pdf.