Frauenerwerbstätigkeit

Der Anteil gut ausgebildeter Frauen war noch nie so hoch wie heute. Dennoch sind Frauen im Erwerbsleben weiterhin unterrepräsentiert. Die Erwerbstätigenquote von Frauen im Alter von 20 bis 65 liegt in NRW (2011) mit 67,3 % deutlich (3,8 Prozentpunkte) unter dem bundesdeutschen Durchschnitt und unter dem nationalen Ziel von 73 % (Quelle: ESF OP 2014-2020). Frauen nehmen zwar zunehmend Führungspositionen ein, es gilt aber immer noch: Je höher die Position, desto geringer der Frauenanteil. Nur ein knappes Drittel der Selbstständigen ist weiblich. Erschwerend kommt hinzu, dass Mädchen und junge Frauen ein vergleichsweise eingeschränktes Berufsspektrum haben. Hier liegen Potenziale brach, die angesichts des Fachkräftebedarfs sowie der demografischen Prognosen dringend gebraucht werden.

Unser Ziel ist es, die bereits vorhandene Vielfalt an regionalen Ressourcen, Kompetenzen und Infrastrukturen weiter zu verschränken und zu nutzen, um die Erwerbssituation und damit die sozio-ökonomische Lage der Frauen in der Region zu optimieren. In Zusammenarbeit mit den Akteurinnen und Akteuren der Arbeitsmarktpolitik, aus Wirtschaft und Gesellschaft werden Angebote zur Information, zur beruflichen Unterstützung und regionale Netzwerke auf den Weg gebracht und beständig weiterentwickelt zur Steigerung und Verbesserung der Frauenerwerbstätigkeit in der Region NiederRhein: 

 

Ihre Ansprechpartner/-innen bei der Regionalagentur NiederRhein:  

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Dipl.-Kff. Magdalena Kowalczyk

Telefon: 0203 283-4997

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